Hyundai Kona – Testwochenende mit einem perfekten Elektroauto ?

Vergangenes Wochenende hatte ich die Gelegenheit, das brandneue Top Modell des Hyundai Kona Elektro für INSTADRIVE zu testen. Der Kona ist das erste vollelektrische SUV unter € 50.000,-  mit einer Reichweite von 482 km nach dem neuen WTLP Zyklus! Damit ist endlich Schluss mit der Reichweitenangst, denn bevor der Akku des Kona leer wird, sollte der Fahrer jedenfalls schon eine  Pause brauchen.
Das von mir getestete Top Modell hat 150 kW (204 PS) und den starken Akku mit 64 kW/h. Damit erreicht das Auto in 7,9 Sekunden Tempo 100 km/h und das mit 395 Nm Drehmoment.

Erster Eindruck

Der erste Eindruck ist gut, der elektrische Kona ist leicht am geschlossenen Kühlergrill zu erkennen.
Dahinter verbirgt die dezent beleuchtete Ladebuchse für CCS und Typ2.
Die schmalen LED Scheinwerfer geben dem Auto ein interessantes Gesicht. Ob man die schwarze Kunststoffurandungen der Radläufe mag oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen, mir gefällt das ganz gut.
Keyless Entry funktioniert sehr zuverlässig, denn man kann das Auto nur entsperren, wenn man sehr nahe am Fahrzeug steht und zusätzlich den schwarzen Knopf an der Türschnalle betätigt. Genau so einfach kann man auch wieder zusperren ohne den Schlüssel angreifen zu müssen.

Der Innenraum erinnert mich etwas an den Hyundai IONIQ, den ich im April getestet habe. Die beiden Paddels für die Einstellung der Rekuperation und die Tasten für die Klimaanlage habe ich schon mal gesehen.  Es gibt in der Top Ausstattung elektrisch verstellbare Ledersitze für Fahrer und Beifahrer, die nicht nur beheizt, sondern auch gekühlt werden können. Kleine Lüftungslöcher im Sitz werden mit kalter Luft aus der Klimaanlage versorgt, das fühlt sich sehr angenehm an. Die Mittelkonsole ist etwas breiter geraten und es spürt sich insgesamt so an als würde einen das Cockpit umschließen, ich mag das!

Bedienung und Instrumente

Die Bedienelemente sind alle nahezu selbsterklärend und logisch angeordnet. Detaillierte Einstellungen zum Fahrzeug kann man am zentralen Bildschirm im Armaturenbrett rechts über ein Menü konfigurieren. Die Anzeige ist manchmal etwas zu schmal um den vollen Text sichtbar zu machen. Die meisten Einstellungen muss man allerdings eh nur einmal konfigurieren. Der Bildschirm in der Mittelkonsole zeigt Informationen zu Verbrauch, Radio, Musik und Navigation an. Hier kann man ebenfalls einige Einstellungen zu den Fahrmodi und dem Laden machen.

Was mir beim Hyundai besonders angenehm auffällt ist, dass sich alles sehr logisch und ohne Erklärungsbedarf einstellen lässt. Das automatische Licht, der Scheibenwischer, die Fahrmodi, Assistenten, Rekuperation, Alles funktioniert so wie man es sich vorstellt! Und wenn nicht, dann kann man es anpassen.

Die Hi-Fi Anlage von Krell Audio Systems macht einen hervorragenden20181007_174440 Sound mit sehr guten Bässen. Man kann ein verbundenes Telefon, Android Auto, oder einen in der Mittelkonsole angesteckten USB Stick verwenden. DAB Radio und ein Equalizer runden das System ab. Auch hier kommen keine Wünsche mehr auf. Die Lautstärke und Wichtigkeit aller Audioausgaben von Rückfahrkamera, Navigation, Telefon und Hi-Fi Anlage lassen sich aufeinander abstimmen. In der Mittelkonsole ist ein verschließbares Fach mit der aus dem IONIQ bekannten IQ-Ladestation. Für Lüftung und Klima gibt es Tasten unter dem zentralen Bildschirm

Fahren

Beim Losfahren führt oberhalb des Armaturenbretts ein HeadUpDisplay heraus. Darauf kann man sich auswählbare Informationen und die Geschwindigkeit in unterschiedlichen Farben anzeigen. Ist zwar nett, aber ich hätte es nicht vermisst wenn es nicht vorhanden wäre.
Auf den ersten Metern außerhalb der Stadt merke ich sofort dass ich in einem 200 PS Auto sitze. Die volle Kraft von 395 Nm bringt der Kona beim zügigen Losfahren im Sportmodus erst nach einigen Metern auf die Straße. Hier kann es passieren, dass trotz ESP die Reifen kurz durchdrehen. Ich wünsche mir diese Leistung auf VIER Räder verteilt, das wäre perfekt!
Wählt man den Modus ECO, dann geht es viel gemütlicher los. Je nach Laune kann man die Pferde entweder zügeln oder laufen lassen 😉 Der Motor erzeugt bis 30 km/h ein künstliches Summgeräusch welches ab ca. 50 km/h wieder verstummt. Verlangt man dem Motor etwas Leistung ab, dann hört man ihn auch deutlich pfeifen. Stört zwar nicht, aber das können andere Autos etwas leiser.

Die Fahrdynamik im Hyundai ist bemerkenswert. Durch den tiefen Schwerpunkt der 64 kWh Batterie merkt man das Gewicht von etwas über 1800 kg nicht wirklich stark. Selbst in schnellen Kurven fährt der Kona überraschend stabil, fast sportlich. Bemerkenswert für ein SUV. Die leichtgängige Lenkung ist hervorragend für die Stadt geeignet und auch der Wendekreis kann sich sehen lassen.
Die an der Lenksäule angebrachten Paddles für die Rekuperation sind hervorragend geeignet zum Bremsen ohne das Bremspedal zu berühren. Auf Stufe 3 funktioniert das mindestens genauso gut, wie das ePedal im Nissan Leaf 2018. Außerhalb der Stadt sollte man eher Stufe 2 oder gar Stufe 1 einstellen, sonst könnte es beim Loslassen des Gaspedals, zu unerwarteten Begegnungen mit dem hinteren Fahrzeug kommen. Bremsbeläge wird man beim Kona sicher nicht so schnell wechseln müssen.

In der Top-Ausstattung liefert Hyundai zahlreiche Assistenten mit. Der adaptive Tempomat ist mein absoluter Liebling. Den kann man durchaus alleine fahren lassen. Mit dem Spurassistenten habe ich weniger Freude. Er verhält sich etwas launisch, wenn ihm die Bodemarkierung oder der Straßenverlauf nicht gefällt. Ich bin mir nie ganz sicher, wer von uns Beiden gerade das Auto fährt, daher werde in Zukunft lieber ICH fahren 😉

Laden

Aufladen kann man den Kona an einer passenden Ladesäule mit bis zu 100 kW in ca. 54 Min von 0% auf 80% Mit 50 kW dauert es ca. 75 Min, also nicht viel länger!
Vollladen am Wechselstrom geht mit 400V bis zu 7,2 kW leider nur einphasig in etwas mehr als 9 Stunden, wenn das Fahrzeug komplett leer ist. Es ist also sinvoll in der Garage einen Starkstromanschluß zu besitzen, wenn man das leere Auto über Nacht volladen möchte!

Praxistest

Da ich in 2 Wochen einen Langesteckentest auf der deutschen Autobahn geplant habe, bin ich dieses Wochenende eher auf der Schnellstraße und in der Stadt unterwegs.
Ich wähle die meiste Zeit die Einstellung “SPORT” und eine entsprechend zügige Fahrweise immer an der erlaubten Höchstgeschwindigkeit. Meine erste Route von Wien nach Gars am Kamp ein Stück über die Autobahn und wieder retour. Da nach dieser Fahrt von ca. 180 km der Akku nach immer noch halb voll ist, erweitere ich meinen Ausflug ins nördliche Weinviertel. Nach etwas mehr als 300 gefahrenen Kilometern komme ich wieder daheim an und habe noch 25% Restreichweite. Der Bordcomputer meint, damit noch ca. 85 km weit fahren zu können. Und das obwohl ich mich wirklich bemüht habe, den Akku an diesem Tag leerzufahren 😉
Ich bin etwas überrascht, denn bei den meisten Autos, die ich bis jetzt testen durfte, ist es mir gelungen, die angegebene Reichweite zumindest zu halbieren. Das gelingt mir beim Kona nicht. Ist auch klar, denn der WTLP Zyklus ist wesentlich realistischer berechnet als NEFZ bisher. Und ich war auch viel Bundesstraße mit 100 km/h unterwegs, das ist die Idealgeschwindigkeit für ein Elektroauto.

Ich bin schon gespannt auf meinen Trip nach München in 2 Wochen, denn auf der deutschen Autobahn kann der Hyundai Kona dann zeigen ob er auch dort langstreckentauglich ist. Die passenden Ladekarten für Deutschland habe ich schon bestellt. Und mit meiner Frau hab ich bereits eine Wette laufen, dass ich auf unserer Fahrt bis München nicht länger wie 30 Min laden muss!
Es bleibt also spannend 😉

Fazit

Mit dem Kona bekommt man endlich ein erschwingliches Elektroauto das eine mehr als praxistaugliche Reichweite hat!
Er ist sehr spritzig und trotzdem sparsam im Verbrauch. Mir gefällt die sehr intuitive und gut durchdachte Bedienung. Ein besonderes Merkmal ist auch, dass man den Kona sowohl sportlich zügig, als auch sparsam bewegen kann. Je nachdem wie man gerade Lust hat. Mit dem starken Akku ist meiner Meinung nach, bei sparsamer Fahrweise eine realistische Reichweite von 450 km möglich. Selbst wenn man,  wie ich etwas mehr Strom gibt, kann der Hyundai Kona auf der Landstraße schon locker 350 km weit fahren. Wie es auf der Autobahn aussieht, werde ich bald herausfinden.
Für mich ist der Hyundai Kona EV der Startschuss zu einer neuen Fahrzeuggattung die im Bezug der Reichweite zu 90% aller Fahrprofile passt. Und das zu einem guten Preis / Leistungsverhältnis!
Ab jetzt müssen sich die Benzinbrüder warm anziehen, denn es gibt ab heute keine Ausrede mehr für VOLL elektrisch!

Der Kona kann übrigens bei INSTADRIVE ab ca. € 309,- / Monat gemietet werden. Die nächste Bestellung ist bereits vermietet, aber es kommt sicher bald Nachschub …..
Der Kaufpreis ist derzeit bei € 45.800.- ohne Ledersitze. In der Topausstattung sind es knapp unter € 48.000,-

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Hyundai Kona – Produktpräsentation bei Denzel

Der Hyundai Kona ist ein Elektroauto auf das ich schon sehr lange warte. Heute wurde es Realität!
Bei Denzel Österreich ist ein ausgewählter Personenkreis eingeladen, das erste in Österreich erhältliche Fahrzeug live präsentiert zu bekommen. Ich wurde von INSTADRIVE eingeladen dabei zu sein.

Der Hyundai Kona ist deshalb so interessant, weil er eine WTLP Reichweite von 482 km aufweisen kann und dabei in der TOP Ausstattung nicht mehr wie € 49.000,- kostet. Mit dieser Reichweite musste man bisher viel weiter oben ins Regal greifen.

Bei der Präsentation wurde die Spannung sehr langsam aufgebaut. Zuerst gab es ein Werbevideo und kleine Snacks, danach wurde das abgedeckte Auto enthüllt und konnte intensiv begutachtet werden.
Für Österreich gibt es das Fahrzeug derzeit ausschließlich in der Vollausstattung mit dem 64kW/h Akku und der starken Motorisierung mit 204 PS. Einzige Aufpreis Option sind belüftete Ledersitze.
Anbei einige Ausstattungsmerkmale die ich als Besonderheit wahrgenommen hab:

  • KRELL Audiosystem mit DAB Radio und 8 Lautsprechern
  • Klimaautomatik und Wärmepumpe
  • 8 Zoll Farbdisplay in der Mittelkonsole mit Navi
  • elektrisch verstellbare Sitze vorne und elektrische Fenster vorne & hinten
  • Rückfahrkamera, Querverkehrswarner,
  • Spurhalte & Folgeassistent mit Verkehrszeichenerkennung

Und vieles mehr….

Ich bekomme mein Testfahrzeug in 1-2 Wochen, dann werde ich gleich einen Langstereckentest von ca. 800 km machen um herauszufinden wie gut sich der Kona in der Praxis tut.

Hier ein paar Bilder vom ersten Eindruck:

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Mini Elektro Auto ZHIDOU im Kurztest

20180904_Auto SeiteKurz vor meinem Urlaub bekomme ich noch einen Anruf von INSTADRIVE. Es gibt was Neues zum Testfahren.
Ich bin zwar schon in Urlaubsvorbereitung, aber der kleine chinesische Zhidou, muss dann doch noch kurz mal probegefahren werden. Denn ich stehe auf kleine praktische Fahrzeuge für die Stadt! Meine Testerfahrungen reiche ich hiermit nach.

Technik:

Der Zhidou DS2 ist das Topmodell des Herstellers. Der bürstenlose Synchronmotor hat ein intelligentes Motormanagement und leistet 24 PS auf die Vorderräder. Das Fahrzeug hat ein Gewicht von 870 kg. Der Akku leistet 144 Volt und 120 AH. Angeblich ist auch eine Rekuperation vorhanden.

Erster Eindruck

Als ich ankomme, bin ich mit einem elektrischen Klapprad unterwegs. Ich mache meine sofortige Testfahrt davon abhängig, ob das Fahrrad in den Kofferraum passt. Nach kurzer Zeit ist das Fahrrad, eine Kiste mit einer Kaffeemaschine und mein Rucksack im Kofferraum des Autos verstaut. Das Thema Platzangebot passt also schon mal hervorragend für so ein kleines Auto.20180904_Kofferraum

Der Zhidou DS2 ist meiner Meinung nach nicht besonders hübsch. Er wirkt ein bisschen wie ein zerquetschter Smart, aber Schönheit wird ja subjektiv wahrgenommen 😉 Das Auto wirkt kleiner als ein Smart ED, hat aber innen subjektiv genauso viel Platz. Die Sitzposition ist angenehm und es ist auch für meine Füße genug Platz. Das Lenkrad ist höhenverstellbar. Auch nach oben ist ausreichend Platz, sofern man nicht vorhat einen Hut aufzusetzen.

20180905_ArmaturenbrettDer Innenraum wirkt elegant und etwas verspielt, aber sehr aufgeräumt. Die Anzeige für Akkustand und Leistungsaufnahme am Armaturenbrett ist nur mäßig gut ablesbar, speziell wenn das Licht eingeschaltet und somit die Armaturenbeleuchtung gedimmt wird. Das Display in der Mittelkonsole dient zur Bedienung des Entertainment Systems. Die Ausstattung kann sich sehen lassen! Es gibt eine Klimanalage mit Wärmetauscher, Navi , elektrische Fenster, Blinker in den Seitenspiegeln, Scheibenbremsen auf allen Rädern, Sitzbezüge aus Leder, Alufelgen, fast wie in der Oberklasse.

Praxis:

Das kleine Auto beschleunigt zügig bis ca. 85 km/h, danach ist Schluß.
Das reicht jedenfalls aus, um in der Stadt und auch der Stadtautobahn zügig mitzuschwimmen. Ampelsprints gewinnt man damit allerdings keine.
Fahrverhalten und Fahrgefühl machen einen sehr schnittigen Eindruck. Das kleine Auto lässt sich zügig um Kurven zirkeln und hat einen extrem kleinen Wendekreis von 4,3 Meter!! Absolut perfekt für die Stadt.
Die angebliche Reichweite von knapp über 250 km glaube ich dem kleinen Flitzer allerdings nicht. Meine ca. 80 km lange Testfahrt lässt eine Reichweite von ca. 120 km erahnen, allerdings bei spritziger Fahrweise!
Gibt man dem Kleinen Zhidou weniger oft die Sporen, kann man wahrscheinlich mit 150-180 km rechnen. Mir ist während meiner Testfahrt keine merkliche Rekuperation aufgefallen. Ich finde auch im Auto keinerlei Einstellungsmöglichkeiten. Möglicherweise gibt es hier noch potential für einen längeren Test….

20180905_QuerparkenParken mit dem kleinen Flitzer macht besonders viel Spaß. Man sieht beim Zurückschauen fast auf die Stoßstange hinunter. Trotzdem hat das kleine Auto eine Rückfahrkamera! Theoretisch könnte man das Auto auch wie im Bild rechts einparken ohne eine Verkehrsbehinderung auszulösen, ist aber leider verboten!

Geladen wird der Kleine über einen Typ2 Anschluss. Der ca. 17 Kw/h Akku ist damit in ca. 45 Min auf 80 % und in ca. 90 Min voll. Über die Haushaltssteckdose mit 220V muss man mit ca. 8 Stunden Ladezeit rechnen

Fazit:

Der kleine Flitzer sieht subjektiv zwar nicht besonders gut aus, macht beim Fahren aber viel Spaß.
Für jemanden der ein möglichst kleines Auto für die Stadt braucht, ist der Zhidou ein interessantes Fahrzeug. Allerdings kostet er mit € 19.990,- fast so viel wie ein Elektrosmart in der billigsten Ausstattung, das finde ich für ein China Auto etwas zu happig.  Dafür bekommt man ein Top ausgestattetes Fahrzeug mit einer guten Verarbeitung und 4 Jahren Garantie.

Nähere Infos auf der Webseite von Zhidou
Das Auto kann man vielleicht bald über INSTADRIVE Easing bekommen, wir werden sehen

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E-Twow Booster Version 5 – der ultimative Roller?

e-twow-booster-s2-plus-samsungIch fahre seit über einem Jahr den ersten E-Twow Booster, der 2017 mit LCD Display rauskam. Die nachfolgenden Modelle hatten bis jetzt keine Verbesserungen, die mich überzeugt hätten upzudaten.

Vor ca. 2 Wochen habe ich von Vertical den neuen E-Twow Booster V (Modell 2018) bekommen. Die Version 5 des sehr beliebten E-Twow Booster kommt mit vielen Detailverbesserungen. Die wichtigste Neuerung ist das Farb Display und ein stärkerer Akku. Der Motor ist zwar der Gleiche, wie beim alten Modell, bekommt aber jetzt 36 Volt Spannung, statt bisher 33V. Das macht ihn merklich kräftiger. Möglich macht das der leistungsfähigere Samsung Akku mit 10,5 Ah (378 Wh)

Statt bisher 7,5 Ah (247 Wh), im alten Modell, hat der Akku nun 10,5 Ah (378 Wh). Das sorgt trotz kräftigerer Fahrweise für eine Reichweitenverlängerung um bis zu 10km. Aber dazu mehr im Praxis Teil.

Praxis

Was mir sofort auffällt, ist die verbesserte Fahrdynamik. Der E-Twow beschleunigt am Anfang nicht mehr so stark, sondern zieht erst während der Fahrt so richtig durch. Das ist ideal für ungeübte Personen oder Anfänger, da der Roller nun beim Wegfahren nicht mehr am Vorderrad reisst.
Der Gasgriff reagiert nun spürbar feiner und es fühlt sich so an, als hätte er mehr Abstufungen bekommen. Nach dem Losfahren kommt die Leistung dann sehr gut dosiert an und bringt noch etwas mehr Fahrspaß wie bisher. Ich muss mich allerdings erst etwas daran gewöhnen, dass der Roller nicht mehr so “knackig” losfährt, da sich meine Motorik an diese Fahrdynamik bereits angepasst hat 😉

Leichte und mittlere Steigungen führen jetzt nicht mehr zum Verlangsamen, sondern lassen den Roller meist mit knapp unter 20 km/h weiterfahren. Trotz der merklich besseren Fahrleistung hat der Roller eine beachtliche Reichweite von angeblich bis zu 40 km.
e-twow-booster-s2-plus_detail_2Die Federung wurde auch etwas verbessert, der Neue federt immer noch sehr weich reagiert aber auf Unebenheiten merklich entspannter und weniger klapprig als das alte Modell. Das LED-Farbdiplay ist zwar gut ablesbar, aber bei direkter Sonneneinstrahlung wäre mir persönlich das alte LCD Display lieber.

Das vordere Fahrlicht in der Mittelkonsole wurde leider nicht verbessert. Die Leds leuchten zwar hell, aber unfokussiert auf die Fahrbahn. Jedenfalls kann man die Beleuchtung nun wahlweise auf EIN / AUS / oder Automatik stellen und der Roller merkt sich diese Einstellungen. Das funktionierte beim alten Booster nicht immer optimal.
Ich wünsche mir fürs nächste Modell, dass E-Twow die-twow-booster-s2-plus_detail_3e billigen runden LEDs gegen CRee-LEDs tauscht und diese in einen Reflektor einbaut. Damit hätte der Roller auch vorne ein praxistaugliches Licht. Das können andere Roller wie z. B. der von Segway inzwischen viel besser!
Das Rücklicht mit der Bremslicht Funktion ist hell genug um gut wahrgenommen zu werden. Es schaltet sich auch mit dem Frontlicht EIN oder AUS, das gefällt mir.
Damit der Roller der Fahrradverordnung entspricht, hat er auf beiden Seiten vorne und hinten Reflektoren eingebaut.

Reichweiten Test – meine Praxis

In meinem ersten Test habe ich folgende Voraussetzungen für einen Reichweiten Test:

  • 20180827_Etwow V5 leergefahrenGeschwindigkeit auf 30 km/h limitiert.
  • Klickfix Tasche am Lenker montiert.
  • Fahrstrecke mit 2-3 Unterführungen, wo sich der Roller etwas plagen muss 😉
  • Dort wo es möglich ist mit “Vollgas” unterwegs.
  • neuer Akku (noch nicht volle Kapazität)

Mit diesem Setting komme ich in der Praxis bereits auf 26,2 km Reichweite! Ich habe ca. 85 kg und bin 196 cm groß.
Ist man leichter oder ausschließlich auf gerader Strecke unterwegs, ist sicher eine Reichweite von 35 km und mehr drinnen. Das ist derzeit einzigartig für einen Roller mit knapp 12 kg Gewicht!!

Die Rekuperation mit dem Bremshebel setzt jetzt merklich gefühlvoller ein und bremst beim vollständigen durchdrücken des Hebels noch kräftiger. Sehr gut verbessert, denn jetzt ist es nicht fast gar nicht mehr nötig die Kotflügelbremse zu benutzen.

Mit dem Elektroroller in der Stadt – meine Erfahrungen

Ich bin inzwischen mit allen E-Twow Modellen seit 2014 schon mehr als 5000 km in der Stadt gefahren. Dabei wurde mir oft die Frage gestellt, wie ein Elektroroller im Straßenverkehr gesehen wird.
Die Einstufung für alle Fahrzeuge dieser Art richtet sich nach der Fahrradverordnung.
Hat es zwei unabhängige Bremsen, hat es eine vorschriftsmäßige Beleuchtung und kann es maximal 25 km/h erreichen, dann gilt es im Straßenverkehr als Fahrrad. Man darf also, meiner Information nach, mit dem E-Twow, auf dem Fahrradweg oder auf der Straße fahren. Ich habe im Dunkeln zusätzlich eine Beleuchtung dabei, die der Strassenverkehrsordnung entspricht.

Der große Vorteil des Elektrorollers ist, dass man ihn auch in der Fußgängerzone oder am Gehsteig verwenden darf. Dort allerdings nur OHNE Elektroantrieb und mit angemessener Geschwindigkeit.
Das macht einen Elektrotoller zum Joker für die Stadt, denn damit kommt man überall hin.

Fazit

Der E-Twow Booster ist in der Version 5 in vielen Details verbessert worden. Beschleunigen und bremsen ist angenehmer zu bedienen und funktioniert noch besser wie bisher. Der stärkere Akku führt zu einem sehr guten Fahrerlebnis und einer tollen Reichweite. Somit gibt es in dieser Version kaum noch Verbesserungspotential. Einzig das Frontlicht könnte noch etwas besser sein.

Ich bin sehr froh, dass ich den neuesten Booster von Vertical für einen Langzeittest bekommen hab. Mit dem durchzugsstärkeren Motor und der verbesserten Reichweite macht es noch mehr Spaß mit dem Roller unterwegs zu sein! Toll, dass ich jetzt noch weitere Strecken nur mit dem Roller, ohne U-Bahn erledigen kann. Alles in Allem ist der E-Twow Version 5 ein ideales Fahrzeug für die Kurzstrecke. Mit viel Potential durchaus mal etwas weiter zu fahren als nötig 😉

Wer einen perfekten Elektroroller mit guter Reichweite sucht, bekommt mit dem E-Twow Booster V sicher das Beste derzeit erhältliche Fahrzeug. Das hat auch seinen Preis, denn das Top Modell der E-Twow Reihe kostet derzeit knapp über € 1000,-. Preiswert ist er trotzdem, denn die gebotene Qualität und Leistung passt!

Bezugsquelle: Vertical.world

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Ninebot ES2 – ein stylischer Elektroroller von Segway

20180809_160506 - DisplayDer Roller von Ninebot macht einen sehr robusten ersten Eindruck.
Er hat 12,5 kg und fährt maximal 25 km/h schnell. Ein LED Display in der Mitte des Lenkers zeigt den Fahrmodus, die Geschwindigkeit und den Akkustand an. Den Rest kann man über die Ninebot App anzeigen lassen. Die Trittfläche ist mit rutschsicherem Gummi überzogen, unter der Trittfläche ist ein kleiner Seitenständer montiert. Der Roller ist vollgefedert. Die Batterie befindet sich vorne im Lenker.
Damit der Roller verwendet werden kann, muss er zuerst freigeschaltet werden. Zuvor muss man sich einige Sicherheitswarnungen ansehen.

Praxistest

Das Fahrgefühl am ES2 ist sehr gut. Der Roller macht auch bei schnellerer Fahrt einen sichern und gut verarbeiteten Eindruck. Es gibt 3 Fahrmodi, die durch doppeltes Drücken am Taster der Anzeige Einheit ausgewählt werden können. Der erste Modis (ohne Symbol) kann in der Geschwindigkeit beliebig von 0-25 km/h limitiert werden. Der 2. Modus (weißes “S”) ist sehr ausgewogen auf eine gute Mischung zwischen Leistung und Reichweite ausgelegt. Mit diesem Modus kann der Roller ca. 20-25 km/h erreichen. Der 3. Modus (“rotes “S”) ist der Power Modus. Hier gibt es immer die volle Leistung und der Roller fährt schnell die maximale Geschwindigkeit von 25 km/h. Die Reichweite in diesem Modus wird ca. 15-18 km betragen, Immer noch eine tolle Reichweite!

In der Praxis tendiere ich natürlich den ES2 mit dem Etwow zu vergleichen. Der ES2 ist merklich härter gefedert und reagier auf Fahrmanöver etwas “knackiger” als der Etwow. Wenn man mit dem ES2 2018-08-17 12_10_57-Segway (@segway) • Instagram-Fotos und -Videoseine etwas höhere Fahrbahnunebenheit überfährt hört man manchmal ein lautes Klappern des vorderen Stoßdämpfers.  Kein Problem, denn der Roller fährt sehr stabil, aber akustisch etwas unangenehm.
Die Beschleunigung des ES2 ist sehr smart. Man muss den Roller etwas anschieben, damit der Gasgriff zu arbeiten beginnt. Drückt man ihn beim Losfahren zu schnell bis zum Anschlag, wie man es als Etwow Fahrer gewohnt ist, dann passiert gar nix. Man muss den Gashebel gefühlvoll betätigen, dann geht’s eher gemächlich los. Während der Fahrt kommt das Gefühl auf als hätte der sehr gut bedienbare Gasgriff mehr Abstufungen als beim Etwow. Wenn man den Gashebel loslässt, spürt man in der stärksten Stufe auch eine sehr kurze Verzögerung, bevor der Motor abschaltet. Schiebt man den eingeschalteten Roller kann es passieren, dass er schon durch eine leichte Berührung des Gashebels losfährt! Man sollte ihn also beim Schieben immer abschalten!

Beim Fahren bemerke ich, dass der Lenker des Rollers nicht höhenverstellbar ist. Da es mir erst nach ca 15km Fahrstrecke auffällt, ist es offensichtlich nicht so schlimm 😉 Trotzdem sollten Personen ab ca. 185 cm Körpergröße eine ausführliche Probefahrt machen, bevor sie sich entscheiden.
Was mir allerdings auffällt, dass der ES2 nicht in den Kofferraum meines Skoda Fabia reinpasst, da man den Lenker nicht zusammenschieben kann. Kein wirkliches Problem, denn nun liegt er halt beim Transport im Auto auf der Rückbank. Der Akku in der Lenkstange macht den Roller beim Schieben etwas kopflastig, was s20180808_225031 - Lichtich speziell beim Rolltreppenfahren bemerkbar macht.

Die Beleuchtung im ES2 ist vorbildlich! Das LED Frontlicht ist im Lenker eingebaut und leuchtet die Fahrbahn hervorragend aus, das sorgt für beste Sicht, auch wenn es völlig dunkel ist. Das Rücklicht im ES2 ist zwar eher seitlich ausgerichtet, zeichnet aber bei Dunkelheit einen roten Bereich auf die Fahrbahn, sodass man auch hier ausreichend gut gesehen wird. Die Unterboden Beleuchtung im ES2 ist was für verspielte Leute. Die RGB Leds können über die App sehr vielfältig konfiguriert werden und sorgen bei Dunkelheit im Umfeld des ES2 für Aufsehen. Ideal für Leute die zusätzliche Aufmerksamkeit auf sich lenken wollen, der praktische Nutzen bleibt überschaubar 😉

Die App

2018-08-17 12_21_40-Segway-Ninebot - Apps on Google PlayÜber die Ninebot App, die es für Android und iPhone gibt, kann man zusätzliche Funktionen steuern. Die Geschwindigkeit des Modus 1 kann  man limitieren. Die RGB Leds im Unterboden können sehr umfangreich konfiguriert werden. Der Roller kann “abgesperrt” werden und blockiert in diesem Zustand das Vorderrad und gibt Pieptöne von sich, sobald er bewegt wird. Ist das Handy in Bluetooth Reichweite kommt auch eine Nachricht, dass der Roller sich bewegt. Der Roller besitzt auch einen Tempomaten, der über die App aktiviert werden kann. Hält man den Gasgriff 5 Sekunden lang in einer Position, dann fährt der Roller die gewählte Geschwindigkeit solange weiter, bis einer der Hebeln betätigt wird
Zusätzlich kann man festlegen ob das Rücklicht dauernd eingeschaltet sein soll, oder sich gemeinsam mit dem Frontlicht einschaltet.

Fazit:

Der ES2 von Ninebot ist ein sehr interessantes Fahrzeug. Er macht einen sehr robusten Eindruck hat aber eine geringere Reichweite als aktuelle Etwow Modelle. Dafür gibt es einige verspielte und viele durchaus sinnvolle Funktionen, die alle gut durchdacht sind! Die hervorragende Beleuchtung ist nur eine dieser Funktionen.
Das Fahrgefühl ist gut, man fühlt sich sehr sicher, aber merklich härter gefedert als beim Etwow.  Die Bedienelemente und die Anzeige wirken professionell und hochwertig. Außerdem ist der Ninebot Roller mit ca. € 650,- auch noch günstiger als die gängigen Etwow Modelle.
Wer also nicht so viel Wert auf die maximale Reichweite legt und mit einer härteren Federung zurecht kommt, ist mit dem Ninebot ES2  gut beraten. Man bekommt ein sehr gut durchdachtes Fahrzeug zu einem wirklich fairen Preis.

Den Roller gibt es derzeit bei Vertical.world lagernd, danke an das Vertical Team für das Testfahrzeug, das ich fast eine Woche behalten durfte!

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Elektrischer Transporter von SAIC Motors – 24 h Praxistest

20180726_182827 - MV80Heute bekam ich ein eher unübliches Testfahrzeug. Der Maxus EV80 von SAIC Motors ist ein vollelektrischer Transporter mit über 10 m3 Ladevolumen und knapp einer Tonne Zuladung. Er ist damit angeblich derzeit der größte vollelektrische Transporter in Europa. Die Reichweite beträgt angeblich 200km und kann mit bis zu 50kW über CCS schnell geladen werden.
Der Transporter ist 5,7m lang und 2.35m hoch und hat 3 Sitzplätze. Der Motor leistet dauerhaft 60 kW (81 PS) und kann kurzzeitig bis zu 92 KW (125 PS) abgeben. Das Drehmoment von 169 Nm kann kurzfristig auf bis zu 320 Nm gesteigert werden. Einen Tesla kann man damit natürlich nicht simulieren, aber Die Beschleunigung ist für ein Fahrzeug dieser Bauform angemessen.

Der chinesische Hersteller SAIC ist kein Unbekannter. SAIC produziert auch in Zusammenarbeit mit Volkswagen und General Motors. Nach eigenen Angaben verkaufte SAIC im Jahr über 6 Millionen Fahrzeuge.

Erster Eindruck:

Der EV80 von SAIC Motors ist ein sehr einfaches Fahrzeug. Es gibt alles was unbedingt nötig ist, aber nicht mehr. Radio, Klimaanlage, elektrisch verstellbare Spiegel und dann ist auch schon Schluss. Da es sich um ein Nutzfahrzeug handelt ist das auch vollkommen OK!
20180726_200422 - AnzeigeDer Schalthebel ist an der Mittelkonsole angebracht und die Feststellbremse, etwas ungewöhnlich, als Schalter auf der linken Seite des Armaturenbretts. Im Armaturenbrett gibt es einen übersichtlichen Tacho, der zentral in der Mitte angeordnet ist. Links davon die Anzeige für die Restreichweite. Rechts vom Tacho gibt es noch eine Anzeige für die abgerufene Leistung und die Akkustandsanzeige. Die Verarbeitungsqualität macht einen guten ersten Eindruck. Sieht man genauer hin, dann merkt man schon, in welchem Land der Maxus produziert wurde 😉 Speziell die Plastikteile haben noch etwas Luft nach oben. Die restliche Verarbeitung ist allerdings auch auf den zweiten Blick gut!

Akku & Laden:

20180726_193814 - CCSDer EV80 hat einen Akku mit 56 kW/h Kapazität. Das Besondere an dem Fahrzeug, er hat ZWEI getrennte Ladeanschlüsse. Einen Typ 2 Anschluss an der Vorderseite unter der Stoßstange mit dem man am Wechselstrom maximal 6,6 kW laden kann. Der Schnellladeanschluss für CCS befindet sich seitlich hinter der Beifahrer Türe. Theoretisch könnte man hier auch Typ 2 anschließen, die Abdeckung ist aber ausdrücklich mit CCS beschriftet, somit habe ich mich nicht getraut, dort nur einen Typ 2 anzuschließen. Am CCS kann man den EV80 mit bis zu 60 kW laden, das ist schon ganz ordentlich. SAIC gibt eine Vollladung mit ca. 2 Stunden am Schnelllader an, ich vermute, dass eine Ladung von 0% auf 80% in ca. 30-40 Min möglich ist.

Praxistest:

Der Maxus EV80 ist einfach zu bedienen und fährt sich angenehm. Die Übersicht ist gut und das Fahren macht einen stabilen und zuverlässigen Eindruck. Leider kann man die Stärke der Rekuperation nicht einstellen. Diese ist so schwach eingestellt, dass sie kaum als Ersatz für die Bremse verwendet werden kann. Ich finde das sehr schade, denn hier geht wertvolle Energie verloren! Die Klimaanlage arbeitet gut und innerhalb kurzer Zeit ist es im Auto schön kühl.

Ich fahre mit dem EV80 von Wien ca. 20 km nach Himberg und hole dort 20180726_181407 - Palettenmeine “Testladung”, einige Paletten, und lade diese ein. Von hier soll es zuerst nach Frauenkirchen und dann weiter nach Andau gehen, die Strecke umfasst insgesamt 110 km in eine Richtung und führt die meiste Zeit über die Autobahn. Auf der Autobahn fällt mir auf, dass der MV80 bei Vollgas (ca. 110 km/h) lt. Leistungsanzeige kaum mehr verbraucht, als bei 80 km/h. Wenn die Anzeige stimmt, dann ist das wirklich vorbildlich. Die Anzeige zeigt fast immer 2 Teilstriche Verbrauch an. Allerdings entspricht ein Teilstrich der Leistungsanzeige ca. 37 kW, es ist also nicht besonders präzise abzulesen, wie viel tatsächlich verbraucht wird.

20180726_164105 - CutDa der einzige brauchbare Schnelllader in Bruck / Leitha steht, plane ich dort eine Zwischenladung. Nach diesem Abschnitt, der mit etwas Umweg ca. 70 km lang ist, habe ich noch etwa 40% SOC. Da gerade Mittagessen ansteht, lade ich den EV80 in Bruck wieder voll. Die Ladesäule von EVN hat einen CCS Anschluss. Auf dem Foto sieht man, dass ich schon auf 2mm an der Säule stehe und trotzdem ist das Kabel sehr kurz. Ich kann mir vorstellen, dass es Ladestationen gibt, wo sich das nicht mehr ausgeht. Damit stellt sich die Frage ob es nicht besser gewesen wäre den CCS Anschluss im EV80 etwas weiter vorne einzubauen.

20180727_083601 - AkkurestDanach geht es weiter über Frauenkirchen und dann nach Andau. Auf dem Rückweg auf der A4 nach Wien wird es spannend. Ich habe eigentlich geplant, erst in Wien wieder zu laden. Die Restreichweitenanzeige hat in Göttelsbrunn noch 34km drauf. Bis Schwechat sind es noch ca. 14 km. Da ich allerdings auf der Akkuanzeige das letzte rote Quadrat sehe, traue ich mich nicht dem EV80 völlig leer zu fahren und lege einen kurzen Zwischenstopp in Gottelsbrunn ein. Dort steht ein Smatrics Schnelllader, der uns in 17 Min ca. 8 KW/h reinlädt, um auch sicher nach Hause zu kommen. Am Smatrics Lader ist das Kabel ausreichend lang, allerdings kann ich hier direkt NEBEN dem Lader stehen. Der restliche Weg auf der Autobahn verläuft zwar ergebnislos, aber wir haben starken Regen und Gegenwind. Ich bin sehr froh, die 8 kW/h Reserve dabei zu haben 😉

Fazit

Der SAIC Motors Maxus EV80 ist ein gutes, vollelektrisches Lastentier. Er fährt sich einfach und hat keine technischen Spielereien an Bord. Aber es ist alles da, was ein Klein-LKW braucht. Einzig eine Rückfahrkamera hätte ihm noch gut getan, aber ein richtiger LKW-Fahrer braucht so was eh nicht 😉

Mit 950 kg Zuladung und 10m3 Ladevolumen ist er ausreichend groß für den Lieferverkehr. Die Reichweite wird in der Praxis im beladenen Zustand ca. 100 km betragen. Leer könnten es durchaus auch 130 km werden. Durch die schwache Rekuperation sollte man sich in der Stadt nicht viel mehr Reichweite erhoffen.

Der Verbrauch bei 100 km/h auf der Autobahn ist nicht viel höher als mit 80 km/h auf der Bundesstraße, zumindest sagt das die nicht sehr genaue Leistungsanzeige. Wenn das stimmt, ist das ein guter Wert.
Die Ladung mit CCS ist zukunftssicher, daher ist der EV80 ein sehr interessantes Fahrzeug für den städtischen Lieferverkehr.

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Neues Kaffeesystem ? – ESE-Pads im Test

Seit vielen Jahren versuchen wir nun schon von den Nespresso Kapseln wegzukommen. Nicht nur aus Umweltgedanken, denn die Alukapseln werden bei uns über den Metallcontainer einer Wiederverwertung zugeführt. Eher darum dem schon sehr mächtigen Nestle Konzern nicht noch mehr Geld zur Verfügung zu stellen. Das ist allerdings nicht einfach, denn wir sind vom Geschmack des Nespresso Systemes sehr verwöhnt. Bisher hat sich daher keine praktikable Ersatzlösung gezeigt.
Die Vorgabe an ein neues Kaffeesystem ist:

  • Hervorragender Geschmack. Gleich oder besser wie bisher!
  • Die Zubereitung soll keinen übermäßigen Befassungsaufwand haben.
    Der Kaffee soll im Seminarbetrieb schnell und von Jedermann oder Jederfrau
    selbst zubereitet werden können.
  • Die Maschine soll möglichst wenig Bedienungs- und Wartungsaufwand haben.
    Somit scheiden Siebträgermaschinen und Vollautomaten leider aus
  • Der Abfall soll wenn möglich recyclebar sein.

Seit ca. 1 Monat haben wir nun aufgrund eines Tipps einer Freundin Kaffee in ESE-Pads im Test.
Dazu wurde uns Wheel – Simplify your Coffee im 7.Bezirk empfohlen. Wolfgang Schilcher betreibt dieses Caffee mit sehr viel Enthusiasmus! Er hat nicht nur viel Erfahrung mit den unterschiedlichen Kaffees, sondern auch  mit entsprechenden Maschinen! Ein sehr guter Tipp, wenn man nicht die Katze im Sack kaufen möchte! Bei Wolfgang kann man Maschinen für den Einstieg auch kostengünstig einige Zeit mieten.

Maschinen

Begonnen haben wir mit der Panafe My@Pod  diese Maschine ist vom Preis/Leistung sehr interessant und kann FlyTek Zipbis zu 2 Kaffeemengen speichern. Leider hat die Maschine für die Abgabemenge nur eine Zeitmessung und keine Wassermengen Messung. Daher kommt es trotz Programmierbarkeit zu unterschiedliche Kaffeemengen, wenn die Pads etwas fester gefüllt sind. Für mich als Perfektionist leider keine Option.
Die zweite Maschine ist die FlyTek Zip. Sie hat nur einen EIN/AUS Schalter für das Wasser. Der Wasserzufluss muss also händisch bedient und gestoppt werden. Sie ist aus Metall und macht einen robusten Eindruck. Ist aber auch nicht unsere perfekte Lösung, weil wir eine automatische Abschaltung wollen. Allerdings hat Wolfgang eine größere Variante der FlyTek in Aussicht gestellt, die zwei Kaffeemengen speichern kann und mit einem Wassermengenmesser ausgestattet ist. Das Gerät ist bestellt und in der Zwischenzeit bekommen wir für einen angemessenen Monatsbetrag eine Maschine zur Verfügung gestellt um diverse Kaffees zu testen.
Das ist sehr kundenfreundlich, danke Wolfgang!

Kaffee

Kanzi KaffeeDerzeit sind unsere Favoriten die beiden Kaffeepads AURELIA und TRIESTINA von Kanzi Kaffee in Trumau. Der Kaffee schmeckt rund und gehaltvoll. Das liegt vielleicht daran, dass er langsam geröstet und liebevoll zubereitet wird. Zusätzlich wir der Kaffee auch fair gehandelt, ist also nicht nur für Kanzi ein Geschäft. Die Pads sind trotzdem  etwas billiger als unsere bisherigen Nespresso Kapseln, somit auch für uns ein Geschäft.

Wheel hat mehrere Duzend Kaffeesorten im Angebot und daher denke ich dass wir immer in der Lage sind weitere passende Kaffees für jeden Anlass zu finden.

Fazit:

Das ESE-Pad System ist durchaus in der Lage Nespresso bei uns zu ersetzen!
Wir sind von der Vielfalt der angebotenen Kaffees im ESE Pad System überrascht und gleichzeitig überwältigt.
Die passenden Kaffeesorten sind schon gefunden, somit ist der Umstieg schon in greifbarer Nähe. Jetzt muss nur noch eine passende Maschine gefunden werden, dann können wir uns den Umstieg durchaus vorstellen.
Wenn Wolfgang von Wheel eine brauchbare Maschine für uns findet, dann sieht es schlecht aus für Nespresso …

Links:
Wheel – Simplify your Coffee
Wikipedia Betrag zu ESE-Pads
Kanzi Kaffee

Kategorie: Essen & Trinken | Tags:

Zero DS – 3 Tage Test

Die dominierende Erscheinung der Zero DS, die Aufhängung mit langem Federweg und die robusten, offroadtauglichen Reifen E-Motorradverleihen ihr ein Allroundvermögen. Die Zero DS ist eine elektrisches Motorrad mit dem man eigentlich überall fahren kann. Von glatten Asphaltstraßen bis unbefestigte Schotterstraßen, eine Mischung aus Straßenmaschine und Enduro.
Die Zero DS liefert ein verblüffendes, geräuschloses Drehmoment, das unglaubliche 146 Nm erreicht – mehr als viele herkömmlich Motorräder mit Verbrenner. Die Reichweite von bis zu 262 km sollte für Stadtfahrten oder mittlere Strecken ausreichen. Auf der Autobahn ist die Reichweite bei 110 km/h immer noch mit ca. 130 km angegeben. Höchstgeschwindigkeit ist ca. 160 km/h. Der Direkt Antrieb erfolgt ohne Getriebe per Zahnriemen auf das Hinterrad. Das Leergewicht beträgt 187 kg.

Aufladen.

20180629_084736 - CUTKeine spezielle Ausstattung erforderlich, ein Stromkabel (Kaltgeräte) reicht!. Über diesen kann man die Zero an der Haushalts Steckdose problemlos über Nacht Vollladen. Mit dem optionalen “Charge Tank” kann man durch Verzicht auf das kleine Staufach in der Mitte einen Typ2 Schnellader (Level2) einbauen. Damit kann man das Motorrad dann mit bis zu 6kW in ca. 1 Stuunde von 0% auf 95% aufladen.

Praxistest

Ich durfte die DS ein Wochenende lang Probefahren und war sehr begeistert meine Motorradausrüstung wieder mal aus dem Keller holen zu dürfen. 20180629_183417 - CUTAm Abholtag regnete es stark aber ich ließ es mir nicht nehmen das Bike trotzdem zu holen. Hanno von Vertical gab mir den Tipp solange die Straße nass ist nur im ECO Modus zu fahren! Das machte ich auch, bis zu meiner Teststrecke, dann probierte ich mal was die Zero so drauf hat. Im Sport Modus muss man wirklich verdammt aufpassen, denn die Zero DS schiebt so unerträglich stark an, dass bei nasser Straße und zu forscher Gashand sicher der Arsch einmal zum  Überholmanöver ansetzt.

Am nächsten Tag in der Früh war es wieder trocken und ich fuhr in die Stadt.
Die Zero mach so viel Spaß, dass man den Dauergrinser kaum aus dem Gesicht bekommt.

Motorradfahrer die sich an der Kreuzung präpotent neben mich stellen, fahren Sekunden später wieder hinter mir. Das mach nicht nur ausgesprochen viel Freude, sondern passiert auch fast lautlos. Dämliche Gesichter im Rückspiegel sind somit garantiert, sofern nicht ein übermotorisierter Superrenner daneben steht 😉 Da mein Testfahrzeug keinen Tank Charger hat, gibt es da wo normalerweise der Tank ist, ein 20180629_193032 - CutStaufach. Es ist leider nicht groß genug für einen Vollvisierhelm, aber eine kleine Umhängtasche und das Ladekabel passen locker rein. Ist dort der Schnellader verbaut, gibt es am Motorrad keinerlei Stauraum!

Auch Offroad macht die DS durchaus Spaß. Bei einer kurzen Fahrt abseits der Straße habe ich festgestellt, dass die Federwege gut abgestimmt sind um ein ausgewogenes Fahren zu ermöglichen.
An einer Steckdose mit 240V kann man die Zero DS an den meisten Ladestationen sogar kostenlos laden. Ohne Charge Tank dauert das allerdings einige Stunden, aber während eines Einkaufes kann man die Reichweite durchaus ein bisschen verlängern.

Fazit:

Die Zero DS macht viel Spaß, egal auf welchem Untergrund. Sie ist damit ein perfektes spritziges Stadfahrzeug mit Option auf längere Touren. Mit dem eingebauten Schnellader, kann man sich damit durchaus auf die Langstrecke wagen, sofern man nach ca. 160 km eine Pause von ca. 1 Stunde nicht ablehnt …
Steht auf der Kreuzung mal ein Sprint an, ist die Zero DS auch nicht abgeneigt für überraschte Gesichter zu sorgen 😉

Links:
Probefahren bei Vertical
Technische Daten auf der Zero Webseite

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Go-e – Ladebox mit 22kW für Typ2 im Test

Bei meiner Suche nach einer geeigneten Wallbox für meine Garage habe ich mir einige Geräte genauer angesehen. Ziel ist es eine Box zu finden, die gut funktioniert und wo auch Preis/Leistung passt.

2018-05-15 Goe BoxDie Go-e Box ist eine Innovation aus Österreich. Sie ist 15 x 25 cm groß und ca. 2 kg schwer.
Sie wird mit einem CEE32A Stecker geliefert und kann mit maximal 22kW Leistung laden. Für den Anschluß an eine CEE16A Dose muss man den entsprechenden Adapter, oder besser gleich das 3 teilige Adapterkabelset mitbestellen.
Damit kann ich die Box dann an folgenden Anschlüssen verwenden2018-05-15 Goe-Kabelset.

  • CEE rot 32A, 30cm
  • CEE rot 16A
  • CEE blau 16A
  • Schuko (Haushaltssteckdose) 16A

Die Adapter verfügen über eine Erkennung und limitieren den Strom entsprechend des angeschlossenen Kabels. Die Go-e Box misst alle Leitungen an der angeschlossenen Dose und gibt eine Fehlermeldung aus, falls etwas nicht passt.

Das Fahrzeug wird an der Box mit dem Ladekabel des Fahrzeugs verwendet. Dadurch spart man sich ein zusätzliches Kabel und kann die Box auch mit Fahrzeugen verwenden, die am anderen Ende keinen Typ2 Stecker haben. Man muss also nur die Box und eventuell die Adapter zusätzlich ins Auto geben!
Wird das Typ2 Kabel (Mode 3) während des Ladevorgangs vom Fahrzeug verriegelt, ist damit auch die Go-e Box gegen Diebstahl gesichert. Auf der Seite der Box kann man die Verriegelung über die Software individuell steuern!
Mit einem kleinen mitgelieferten Metallbügel, kann die Go-e auch über das Anschlusskabel an der Wand verschraubt und mit einem Vorhangschloss gesichert werden, wenn mal kein Fahrzeug dran hängt. Das Gehäuse ist nach IP 54 gegen Wasser und Staub geschützt. Die Box sollte trotzdem niemals liegend im Freien benutzt werden, da über den angeschlossenen Typ2 Stecker z.B. bei einem starken Gewitter Wasser in die Box gelangen kann.
Der sinnvollste Betrieb der Box ist also eher an der Wand montiert mit der mitgelieferten Halterung. Von Dieser kann man sie auch schnell wieder abnehmen, wenn man die Box unterwegs benötigt.

Funktionen der Hardware

Screenshot_20180624-163435_go-eCharger

  • Ampere- und Status Anzeige über LED Ring
  • Ladeleistung per Druckknopf und App einstellbar (6A bis 32A)
  • Zwischenstufen per App konfigurierbar
  • RFID Zugangskontrolle
  • Fehlstrom Schutzschalter (FI) mit Gleichstromerkennung, 30mA AC, 6mA DC
  • Phasen- und Spannungsprüfung Eingangsspannung
  • Phasenprüfung nach dem Schütz
  • Erde Erkennung (abschaltbar)
  • Stromsensor 3-phasig
  • Vom Kunden wechselbare Feinsicherung für interne Elektronik (löst bei falsch angeschlossener Zuleitung aus)
  • Adaptererkennung mit automatischer Reduzierung auf 16A  (z.B. bei Schukostecker)
  • Verwaltung der Ladestufen über Hardware Button
Laden

Screenshot_20180624-163417_go-eChargerIn der Praxis steckt man die Goe einfach, gegebenen Falls mit dem passenden Adapter, an die Steckdose und stellt danach entweder über den Button auf der Box, oder in der App, die gewünschte Ladeleistung ein. Die Ladeleistung kann in fünf Schritten ausgewählt werden. Die Leistung dieser Schritte kann individuell über die APP vorkonfiguriert und auf Wunsch auch limitiert werden. Ist die entsprechende Leistung eingestellt, kann der Ladestrom noch einige Sekunden verändert werden, danach ist die Bedienung für den restlichen Ladevorgang gegen Manipulation gesperrt.

Screenshot_20180624-163453_go-eChargerAuf Wunsch kann man die Box auch mit einem RFID Chip sichern. Sie lässt sich danach nur mehr aktivieren, wenn der passende RFID Chip auf der Box gelesen wird. Der Ladevorgang wird gestartet, sobald das Typ2 Kabel (Mode 3)  an die Go-e angeschlossen wird.
Der Ladevorgang wird durch die 32 RGB Leds an der Box angezeigt. Für jede Phase wird eine eigenen Led Schlange sichtbar, die je nach Ladeleistung länger oder kürzer ist. Eine Led steht dabei für 1 A. Das ist zwar sehr innovativ, aber nicht leicht mit einem Blick abzulesen. Die Leistung kann auch über die App abgelesen werden. Man kann über die Software die LED Farben für jeden Betriebszustand einstellen, gut personalisierbar, gefällt mir.

Wird der Ladevorgang über einen RFID Chip aktiviert, addiert die Box die Leistung zu diesen Chip. Es gibt damit die Möglichkeit getrennte Abrechnung für bis zu 10 verschiedene RFID Chips zu machen.

Funktionen die über HandyApp gesteuert werden können
  • Zugriff auf die Box kann lokal (WLAN Hotspot) oder weltweit (über Heim-WLAN) erfolgen.
  • Einstellung / Überwachung der Ladung
  • Start / Stop Funktion
  • Ladetimer
  • Max Wh Ladung
  • Zugangsverwaltung (RFID / App)
  • Verwalten von unterschiedlichen RFID Karten (bis zu 10 Stück)
  • Kabel Lock Unlock Funktionen
  • Stromzähler (Gesamt kWh und pro RFID Karte)
  • Strombörsenanbindung mit intelligentem Lademanagement
  • Screenshot_20180619-185635_go-eChargerUpdate fähig für spätere Funktionen (Smart-Home, ?)
  • Anpassung der LED AnzeigeDie Anbindung der App an die Box erfolgt mittels WLAN, das funktioniert ganz einfach.
    Entweder mit dem Smartphone den von der Box erstellten Hotspot auswählen und dann die App starten. Oder die Box ins private WLAN hängen und dann acuh von draußen über das Netzwerk zugreifen, Dazu muss man die Box mittels eines Token über das Handy in ein bestehendes WLAN hängen. Ist die Box im Wlan verbunden kann man auch vom freien Internet darauf zugreifen. Natürlich nur wenn das Handy mit dem entsprechenden “Token” berechtigt wurde. Wie der Verbindungsweg zur Box aktiviert wurde, sieht man in der “Cloud” Ansicht auf der App.
Sonderfunktionen

Zum Unterschied vieler anderer Ladesysteme hat die Go-e Box viele interessante Funktionen gleich im Lieferumfang dabei. Die schon beschriebene Aktivierung und Abrechnung über RFID Chips ist eine davon.
Des weiteren kann die Box an aWATTar angebunden werden. Damit kann die Box Ladevorgänge starten sobald der Strompreis günstiger ist, wie Beispielsweise in der Nacht.
Man kann in der Box auch die Abgabe eine bestimmten Ladeleistung einstellen. Dann wird beispielsweise nur bis zu 15kW geladen, unabhängig wie voll der Akku ist, sofern dieser die Leistung auch aufnehmen kann.
Weitere Funktionen sind bereits in Vorbereitung!

Preis

Der Preis für die Go-e Box ist mit € 699,- sehr günstig für die angebotenen Funktionen. Will man sie unterwegs verwenden und möglichst flexibel sein, sollte man noch € 69,. für das Adapterset dazurechnen.
Hat man kein Ty2 (Mode3) Kabel im Auto, dann sollte man nochmal ca. € 200,- dafür einplanen.

Fazit

Ich habe bis jetzt kein anderes Ladesystem gefunden, das so viele Funktionen zu einem so günstigen Preis anbietet.
Für mich ist die Go-e einerseits die derzeit interessanteste Lösung für die fixe Montage in der Garage, als auch eine gute Möglichkeit um unterwegs flexibel zu sein, wenn man das Mode3 Kabel sowieso immer im Auto hat. Für den rauen Einsatz in nasser und feuchter Umgebung ist sie eher nicht geeignet, dafür ist das Kunststoffgehäuse auch nicht gemacht.
Die Go-e Box kann in Zukunft mit weiteren Funktionen per Softwareupdates versorgt werden. Hier sind auch schon einige interessante Dinge in Vorbereitung ….

Links:
go-e Homepage
go-e Online Shop

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

Meinungsumfrage zur Sommerzeit – jetzt wird abgestimmt!

Schon seit einiger Zeit ist eine Meinungsumfrage der EU Kommission zum Thema Sommerzeit online.
Die große Nachfrage hat die Seite immer wieder in die Knie gezwungen.

SommerzeitIch habe bereits abgestimmt und rate euch ebenfalls die Gelegenheit wahrzunehmen, wenn ihr etwas daran ändern wollt. Die Umfrage dauert nur 2 Minuten und ich denke dass sie seriös ist.
Man kann sie auch rechts oben in der passenden Sprache auswählen und ausfüllen.

Die Beteiligung ist offensichtlich sehr groß, bin schon gespannt, wie das ausgeht….
Es ist übrigens noch bis zum 16 August Zeit abzustimmen.

Weiterführende Links:
Link zur Umfrage
Bericht im Standard

Kategorie: Allgemein

Wochenende mit dem Nissan Leaf 2

Der Nissan Leaf ist eines der meistverkauften Elektroautos. Seit kurzer 20180702_Nissan Leaf_093827 - BlogZeit gibt es das Nachfolgemodell Leaf 2018.  Ich durfte mir den neuen Leaf für einen 3 Tage von INSTADRIVE für einen Praxistest ausleihen und war damit in der Stadt und auch auf der Autobahn mehr als 400km unterwegs.

Optisch gefällt mir der neue Leaf viel besser als das Vorgängermodell. Ich mag lieber etwas kantigere Formen. Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck. Der Kofferraum ist mit 435 l überraschend groß und auch für bis zu 5 Personen ist ausreichend Platz. In meinem Praxistest darf der Leaf heute nach Linz und wieder retour.

Antrieb, Batterie und Reichweite
20180701_Anzeige Armaturen_084649_blogDie Lithium Ionen Batterie des Fahrzeugs hat eine Kapazität von 40 kWh. Der Motor leistet maximal 150 PS auf die Vorderachse und bringt den Nissan damit von 0-100 in knapp unter 8 Sekunden. Das mach richtig Laune! Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 144 km/h angegeben.
Die Reichweite im WTLP Zyklus für die Stadt ist mit 389 km sehr beeindruckend. Selbst die kombinierte Reichweite im Drittelmix nach WLTP ist mit 270 km noch recht ansehnlich. Damit kommt man auch auf der Autobahn auch bei schnellerer Fahrt, ca. 200 km weit, aber dazu später.
Laden kann man den Leaf entweder über CHAdeMO mit maximal 40kW am Gleichstrom, oder über einen Typ2 Stecker mit bis zu 6,6 kW am dreiphasigen Wechselstromlader. Der Zugang zu den Ladeanschlüssen ist unter einer Klappe in der Motorhaube verbaut, die sich mit einer Taste im Auto, oder mit dem Funk Schlüssel öffnen lässt

Ausstattung meines Testfahrzeugs
20180702_Nissan Leaf_095730Mein Testfahrzeug ist in der kleinsten Ausstattungsvariante ACENTA schon sehr gut bestückt. Klimaautomatik, Rückfahrkamera, automatisches Licht, Regensensor, Wärmepumpe, intelligenter adaptiver Geschwindigkeits und Anstands Assistent, CarPlay und Android Auto, sowie das e-Pedal gibt es bereits in der günstigsten Ausstattungsvariante. Ein Display in der Mittelkonsole und ein weiteres auf der linken Hälfte des Armaturenbretts lassen sich wahlweise mit vorgefertigten hübschen Ansichten konfigurieren.
Die Feststelbremse wird etwas ungewöhnlich über ein Pedal ganz links im Fußraum betätigt.

Das von Nissan so stark umworbene e-Pedal ist eine Erweiterte Rekuperations Einstellung die direkt über das Fahrpedal bedient werden kann. Der Vorteil ist, dass man die meisten Beschleunigungs und Bremsmanöver mit nur einem Pedal tätigen kann. Denn das Fahrzeug kann beim Loslassen des Pedals, einstellbar sehr stark bis zum Stillstand verzögern. Man muss allerdings den Fuß immer auf dem Pedal haben, wenn man in Bewegung bleiben will. Ist das nicht gewünscht, lässt sich das e-Pedal über einen gut sichtbaren Schalter deaktivieren und dann rollt das Fahrzeug weiter, wenn man den Fuß vom Pedal nimmt. Ich finde die e-Pedal Funktion in der Stadt sehr praktisch. Auf der Autobahn macht sie weniger Sinn, da man dort oft auch nur dahingleiten kann. Außerdem leuchten beim Loslassen des Pedals sofort die Bremslichter auf, was auf der Autobahn vielleicht manchmal für Verwirrung sorgt.

Praxis
Was mir sofort beim Einsteigen auffällt sind die angenehmen Sitze. Ich kann trotz meiner 195cm Länge eine gute Sitzposition finden ohne das Lenkrad verstellen zu müssen. Die Ablage für das Smartphone in der Mittelablage ist praktisch, hat aber leider keine QI-Ladefunktion, sowie im Hyundai. Es gibt viele Knöpfe in diesem Auto. Alleine am Lenkrad sind es knapp 20 Stück. Mir gefällt das und man kommt intuitiv recht schnell drauf, welche Funktionen dahinter schlummern, auch ohne das Handbuch zu lesen.
Mit den Positionstasten auf der Linken Seite des Lenkrades kann man die linke Hälfte der Tachoanzeige einstellen. Mit rechts/links werden die unterschiedlichen Anzeigen ausgewählt und mit den Tasten rauf/runter gibt es in vielen Anzeigen mehrere Optionen. Das gefällt mir.

Beim Losfahren stört es mich etwas, dass der Wählhebel für die Fahrmodi nach meinem Verständnis verkehrt funktioniert! nach Hinten drücken um VORWÄRTS fahren, nach vorne drücken um RÜCKWÄRTS zu fahren!
Das braucht etwas, bis man es verinnerlicht hat!
Der Motor des Leaf ist mit 150 PS gut ausgestattet. Sportliche Fahrweise macht mit dem Leaf durchaus Freude! In meinem Praxistest schaffe ich die Beschleunigung von 0-100 in 7,56 Sek. (7,9 Sek Werksangabe). Das gefällt mir, speziell bei einem Elektroauto, denn ein Motor mit ausreichend Leistung läuft im normalen Fahrbetrieb nie an der Grenze und verbraucht somit dort auch weniger Strom!

Wien – Linz – Wien
Ich fahre mit dem vollgeladenen Auto Richtung Linz über die S1, A21 und A1.
Sobald ich auf der Autobahn bin programmiere ich den “adaptiven Geschwindigkeits und Abstands Assistenten” auf 140 km/h. Das ist erfahrungsgemäß mit allen Toleranzen im Rahmen der erlaubten Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn. Die meiste Zeit brauche ich das e-Pedal nicht zu berühren.
Mit dieser, für Elektroautos eher hohen Geschwindigkeit, merke ich sehr bald, dass die errechnete Restreichweite schnell abnimmt. Aus den anfänglich angezeigten 286 km Reichweite werden langsam aber stetig immer weniger. Nach ca. 160 km Fahrt wird eine Reichweite von 68 km angezeigt und ich suche mir sicherheitshalber eine Schnelladestation.
Ich finde es sehr beachtlich, mit einem Elektroauto auf der Autobahn fast durchgehend 140 km/h (Nissan Tacho) geschätzte 230 km weit zu kommen. Das ist ein sehr guter Wert.

Auf der Rückfahrt probiere ich dann, für ca. 100 km lang den Nissan Leaf 2 für ein Elektroauto angemessen zu bewegen. Ich hänge mich dafür auf der ersten Spur mit ca. 110 km/h an einen FlixBus dran. Der adaptive Geschwindigkeits Assistent nimmt mir dabei die ganze Arbeit ab und ich gleite enstpannt zurück nach Wien. Bei dieser Geschwindigkeit stimmt auch die Reichweitenanzeige ziemlich exakt!
Wenn man also auf der Autobahn so um die 110-120 km/h mit dem Nissan fährt, ist es durchaus möglich mehr als 250 km weit zu kommen, auch wenn man nur Autobahn fährt. Das ist wirklich ein ordentlicher Wert

Laden in der Praxis
Beim Ersten Schnelladevorgang an der Smartrics Station mit CHAdeMO bekomme ich nach meiner etwas schneller Fahrweise ca. 30 kW Leistung in den Akku. Das ist etwas weniger als die maximale Ladeleistung von 40 kW.
Während meiner Mittagspause in Linz gelingt es mir den Leaf in ca. 1 Stunde von 15% Akkustand wieder auf 80% zu bringen. Ein kurzer Kaffee auf der Rückfahrt ist noch nötig um es wieder bis nach Hause zu schaffen. Der Nissan hat ein passives Thermalmanagement (Fahrtwind) für den Akku. Dies kann bei wiederholter Schnelladung zu einer Reduzierung der Ladeleistung führen. Genaueres dazu findet ihr im Forum von Goingelectgric.de.
Lädt man das Auto mit dem Typ2 Anschluss in der heimischen Garage ist das völlig bedeutungslos. Will man auf der Langstrecke öfter mal Schnelladen, dann sollte man sich damit genauer beschäftigen.

Fazit:
Der neue Nissam Leaf ist wesentlich schöner als das alte Modell. Das 20180702_Nissan Leaf_094540 - BlogAuto fährt sich super, ist auf Wunsch auch mal sportlich unterwegs, bietet einen großen Kofferraum und ausreichend Platz. Technisch ist er schon in der Basisausstattung mit allem ausgerüstet was man sich heute so wünschen kann. Viele Funktionen, übersichtliche Anzeigen mit ausreichend Anpassungsmöglichkeiten. Wählt man eine der besseren Ausstattungsvarianten kann das Auto dann noch viele weitere tolle Dinge, z.B. automatisch die Spur halten, Kamera rundumsicht und automatisch einparken.

Mit dem 40 kWh Akku ist der Nissan Leaf 2018 auch für die Langstrecke gut geeignet.
Durch das passive Thermalmanagement für den Akku ist bei der Schnell-Ladeleistung unter gewissen Umständen noch etwas Luft nach oben. Lädt man das Auto meist an der heimischen Steckdose braucht man sich darüber nicht den Kopf zerbrechen!

Ich finde der Nissan Leaf 2018 ist hervorragendes Auto. Denn die Ausstattung ist schon in der Basisversion für € 33.600,-, wirklich sehenswert! Vom Preis Leistungsverhältnis kommt der neue Leaf für mich unter die ersten Drei, der derzeit interessantesten Elektroautos.

Den Nissan kann man ab sofort bei INSTADRIVE mieten, derzeit sind sogar noch ein paar Exemplare prompt verfügbar, wenn ihr euch beeilt bekommt ihr vielleicht noch Einen 😉

Weiterführende Links:
Preise und Ausstattung auf der Nissan Seite
Leaf2 – Lade Erfahrungen auf der Langstrecke – Forum von goingelectric.de

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

AVM Pressekonferenz – neues von Fritz!

Heute war ich zu einer Pressekonferenz von AVM eingeladen. Dort wurde nicht nur die Firmengeschichte von AVM präsentiert, sondern auch die neuesten Innovationen.

Geschichte
AVM Firmengebäude Die 1986 in Berlin gegründete Firma macht inzwischen mit ca. 700 Mitarbeitern 490 Mio. Euro Umsatz pro Jahr. In Österreich gibt es derzeit 5 Mitarbeiter und eine nationale Supportnummer. Das Unternehmen hat sich mit den Fritz! Boxen ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen. Durch die eigene Entwicklung von Hard und Software am Standort Berlin, ist das Produkt sehr innovativ und zuverlässig. 5 Jahre Garantie auf die Produkte und einen weitreichenden kostenlosen Software Support über die Garantiezeit hinaus sind die AVM Produkte äußerst zuverlässig!

Hardware
Die erste Fritz!Box gab es im Jahr 2004. Inzwischen können die AVM Router mit allen Netzanschlüssen umgehen. Deshalb sind sie auch bei Providern inzwischen sehr beliebt. Für jeden Anschluss gibt es die perfekte Fritz!Box.

        • FRITZ!Box 7590Fritz!Box 7582 für DSL, VDLS
        • Fritz!Box 6591 Cable – für Koax Kabelanschlüsse
        • Fritz!Box 5490 – für Glasfaser
        • Fritz!Box6890 LTE – für gleichzeitige Nutzung von LTE und Kabelanschluss
        • Fritz!Box 7590 – TopModell mit RJ45 GBit WAN Port für beliebige Anschlüsse

Das aktuelle Topmodell Fritz!Box 7590 kann ADSL, VDSL mit Supervectoring (300mBit/s). 4 x 4 Multi User MiMo sorgt für eine gleichzeitige WLAN Übertragung auf 4 Clients mit 2,4 oder 5 GHz. 1 x Gigabit WAN und 4 x Gigabit LAN Porets, sowie 2 x USB 3.0. Dect Basis für Telefonie und Smart Home Geräte.
Integrierte Telefonanlage für IP, ISDN und Analog.

Software
FRITZ!OS 7Das neue FritzOS 7, kommt diesen Sommer nach Österreich und wird einige Neuerungen bringen!
Alle Geräte werden mit dem neuen Betriebssystem erweiterte MESH-Funktionalität bekommen. Das Anmelden an ein Netzwerk wird so immer gleich sein, egal auf welchem Mesh Gerät sich der Klient anmeldet.
Aktives Roaming zwischen den MESH Geräten ohne Unterbrechung ist dabei nur eine der Funktionen.
Mit Smart Home Vorlagen können eingebundene Smart Home Geräte oder Gerätegruppen einfach für bestimmte Anlässe konfiguriert werden (Urlaub, Nachtschaltung u.v.a.m.)
Was sonst noch alles besser wird, werden wir in ein paar Wochen sehen 😉

Für das Smartphone gibt es die Software Fritz!App2 mit der man auch von Draußen auf die Funktionen der Box zugreifen kann. Für die optimale Konfiguration des Netzwerkes steht die Fritz!App WLAN zur Verfügung. Damit kann man in jedem Winkel des Hauses die Netzabdeckung herausfinden

Offener Fritz-Hotspot
Mit OS 7 vereinfacht AVM auch den Zugang des Fritz-Hotspots. Anwender können nun einen offenen Hotspot einrichten, der ohne Eingabe eines Passwortes funktioniert.
Ob privater oder öffentlicher WLAN-Zugang, die Gäste surfen ohne Zugriff auf das Heimnetz über ein separates WLAN.

FRITZ!OS 7 HeimnetzübersichtMesh 
Ein WLAN für alle Geräte über gemeinsame SSID. Modulares System, leicht zu erweitern. Alle aktuellen Geräte die einen fixen Stromanschluss haben, können als Mesh Repeater verwendet werden. Zentrale grafische Netzwerkansicht zeigt nicht nur die Verbindungswege, sondern auch die maximale Geschwindigkeit zwischen den Geräten. Damit lässt sich auch ein TV und Videostreaming Netzwerkweit einrichten. Dabei wird ein intelligentes Crossband Repeating bei voller Geschwindigkeit ermöglicht.

Fazit
Viele interessante Innovationen machen die Fritz!Box Router einmal mehr zur besten Wahl, egal welchen Anschluss man besitzt. Ich werde meine Testbox 7590 gerne behalten, denn seit Beginn meines Tests hat sich die Geschwindigkeit und die Flexibilität in meinem Netzwerk um Einiges verbessert!
Der Preis für die AVM Produkte ist angemessen, denn man bekommt ein perfektes Gerät. Damit ist für lange Zeit ein “rundum sorglos Paket” für den Internet Anschluss garantiert. Meine letzte Fritz!Box 7390 hatte ich über 10 Jahre im Dauereinsatz. Kann die AVM Produkte daher aus eigener Erfahrung wirklich empfehlen!

Kategorie: Computer | Tags:

Elektroauto laden – Die richtige Lösung ?

Nachdem der Stromanschluss in meiner Garage nun fertig ist, bin ich auf der Suche nach einer geeigneten Wallbox. Meine Vorgabe ist, eine möglichst universelle Lösung, die einfach zu bedienen ist. Hier gibt es natürlich mehrere Lösungsansätze.

Fest installierte Wallbox
Eine fest installierte Wallbox hat den Vorteil, dass man nur ein Kabel von der Wand nehmen und ans Auto anstecken muss. In meinem Fall macht es derzeit noch keinen Sinn so konkret zu werden, weil ich hauptsächlich Testautos auflade die unterschiedliche Anschlüsse besitzen. Deshalb mache ich mich auf die Suche nach einer mobilen Lösung.

Mobile Lader
Die Funktionen einer Wallbox gibt es auch in mobiler Form. Diese Lösungen haben auf der einen Seite meist einen Typ2 Stecker für das Fahrzeug und auf der anderen Seite den Stecker für den Stromanschluss. Mit zusätzlichen Adaptern kann man diese Lader an nahezu jeden Stromanschluss anstecken.

Juice Booster 2
0011204-ladestation-juice-booster-2Der Juice Booster ist ein sehr innovatives Ladesystem! Er besteht aus einer sehr robusten Metallröhre in der sich die gesamte Ladeelektronik befindet. Die in der Röhre verbaute Anzeige gibt genaue Auskunft über Einstellung, Ladezustand und eventuelle Fehler. Das Gerät ist nach IP67 wasserdicht, fallsicher bis 100cm, sowie mit 3 Tonnen überfahrbar. Mit einem Wort sehr robust! Das Kabel fürs Fahrzeug ist mit dem Gerät fix verbunden. Die nötigen Adapter, werden über einen proprietären Stecker am anderen Ende des Gerätes angeschlossen.

Der Juice Booter kann bei 400V bis maximal 22kW, 3 phasig laden. Die Bedienung ist sehr einfach. Mit nur einer Taste kann man in 8 Stufen von 6A bis 32A Strom einstellen. Eine sehr hochwertige Sicherungselektronik überwacht Fehlerströme RCD DC 6 mA, RCD AC/DC 30 mA. Damit hat der Juice Booster 2 derzeit ein Alleinstellungsmerkmal.

NRG Kick
NRGkick_mit_Kabel_grau-1Der NRG Kick ist ähnlich aufgebaut wie der Juice Booster. Er ist sogar nach IP66 geschützt. Die Anzeige beschränkt sich auf 6 LEDs und einen Taster. Damit lässt sich das Gerät bei 400V von 10A bis 32A in 5 Stufen einstellen. Die Verarbeitung macht ebenfalls einen guten Eindruck, allerdings ist das Gehäuse des NRG Kick nicht so gut gegen Kratzer geschützt. Der NGR Kick kann sich in einer etwas teuren Version über Bluetooth LE mit einer HandyApp verbinden und dort dann über eine Smartphone APP Infos anzeigen.

Go-E
Der Lader von Go-E ist eine 15 x 25 cm große Box mit einem 30 cm kurzen Kabel an dem ein CEE Stecker montiert ist. Je nach Ausführung mit 16A oder 32A. 0011135-ladekabel-go-echarger-22kw In der Box befindet sich eine Typ2 Buchse zum Anschließen eines Typ2 Kabels, die von einem Led Ring umschlossen ist. Dieser zeigt in unterschiedlichen Farben den Status der Go-e an. Man kann die Box also mit dem bereits vorhandenen Typ2 Kabel des Fahrzeugs nutzen, unabhängig davon welcher Stecker auf der Fahrzeugseite montiert ist. Will man die Go-e unterwegs verwenden, dann muss man die Box mit ihren Adaptern und das Typ2 Ladekabel im Kofferraum haben.
Für die Go-e gibt es einen App (Android & iPhone) mit der man sich über WLAN an die Box verbinden kann. Mit der App kann man sehr viele individuelle Einstellungen vornehmem.

Ich habe mir für kommende Woche eine Go-e Box zum Testen für 10 Tage bestellt und werde herausfinden was sie wirklich alles kann. Bin schon sehr gespannt, denn in der Beschreibung stehen einige interessante Funktionen.

Weblinks:
Juice Booster 2
NRG-Kick
Go-e

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4 Tage bei MAMS – das internationale Segwaytreffen in Steyr

Die letzten 4 Tage habe ich beim 13. internationalen Segwaytreffen in Steyr verbracht.
4 Tage lang täglich wundervolle Ausfahrten im schönen Steyrer “Outback” mit dem Segway durch die Gegend gleiten und mit vielen Gleichgesinnten nette, teils intensive Gespräche führen.

2018-06-03 Damberg_CUTFreitag begann es mit einer Tour auf den Damberg. Dieses Offroad Event ist perfekt für alle, die mal einen Segwas so richtig einsauen wollen. Aber man sollte schon etwas geübt sein, wie man im Video von Gilbert sehen kann

Eines der Higlights war die Tour von Ansfelden über Enns nach Steyr. Wir fuhren mit mehreren Zwischenstopps mehr als 50 km auf den Segways. Anspruchsvoll und zwischenzeitlich immer wieder Möglichkeit zum Plaudern oder Relaxen und Aufladen für unsere Segways. Wer Interesse hat, kann sich die Tour gerne von Komoot runterladen.

20180603_104553 - CUTAm Sonntag gab es dann noch eine kleine Rätselrally in Steyr wo wir viele Informationen über die schöne Stadt sammeln durften. Zum Abschluss wurde die kostenlose Teilnahme an MAMS 2019 für 3 Teilnehmer verlost.
Gilbert hat uns, wie jedes Jahr tägliche Kurzvideos gedreht, die ihr auf Youtube bewundern könnt. Die Videos sind pro Tag nur einige Minuten lang und geben einen tollen Überblick was wir alles erleben durften.

Danke Boris für die Organisation dieses Events. Toll organisiert und sehr beeindruckend!

Weiterführende Links:
Segway in Steyr
Videos zum Treffen vom Gilbert
Toru vom Samstag auf Komoot

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e-Mobilitätstag in Melk – Nachlese

Heute war ich mit Instadrive am e-Mobilitätstag in Melk.

uebersicht_teststreckeÜber 8.000 Besucherinnen und Besucher legten rund 3.600 elektrische Testkilometer zurück und konnten sich so von den vielen Vorteilen dieser umweltfreundlichen Mobilitätsform überzeugen.
Mehr als 50 verschiedene e-Autos, hunderte e-Bikes, e-Scooter und vieles mehr standen kostenlos und ohne Voranmeldung zum Testen bereit.

Von Anschaffung, Betrieb, Reichweite und Förderung eines e-Autos bis hin zu neuesten Innovationen informierten mehr als 70 Aussteller sowie die Expertinnen und Experten der Energie- und Umweltagentur NÖ.
Es gibt viele Schnelladestationen und einen speziellen Aufladeservice, damit alle Gäste, die mit einem Elektroauto kommen, auch wieder vollgeladen nach Hause fahren können. Man gibt einfach den Schlüssel ab und bekommt am Abend sein Auto vollgeladen wieder retour, wirklich toll!!

Weitere Highlights

  • plan_mado_wachauringIn der RADLand-Erlebniswelt konnte alles getestet werden, was sich auf einem oder zwei Rädern elektrisch fortbewegt.
  • Der „So schmeckt NÖ“-Schmankerlmarkt bot typisch niederösterreichische Spezialitäten.
  • In der EVN-Kindererlebniswelt kamen BesucherInnen zwischen 0 und 15 Jahren auf ihre Rechnung.
  • Österreich-Premiere: Der Bundesverband nachhaltige Mobilität stellte den Tesla Model 3 (zur Verfügung gestellt von G-electric) aus!

Instadrive hatte dort einen Stand mit mehreren Autos und Vertical war mit unzähligen Fahrrädern, Motorrädern und Rollern vertreten. Durch das tolle Wetter war der Andrang sehr groß.
Man konnte fast jedes Elektroauto und auch viele Motorräder und Roller kostenlos Probefahren. Auf der Teststrecke war zeitweise buchstäblich die Hölle los!

Es war eine Freude für mich, dort mitzuhelfen das Bewusstsein für die Elektromobilität wieder mal zu fördern. Mit der günstigen Mietvariante der Elektroautos bei Instadrive, ist es speziell für unentschlossene Kunden eine interessante Möglichkeit zu einem Elektroauto zu kommen.
Müde aber aufgeladen und mit einem leichten Sonnenbrand, machten wir uns nach diesem Tag auf den Heimweg.

Sicher, dass wir uns in ein paar Jahren ausschließlich elektrisch fortbewegen werden, aber nicht weitersagen 😉

 

Weitere Infos:
e-Mobilitätstag in Melk
INSTADRIVE
Fotos von der Veranstaltung

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Mythen & Fakten zu Elektroautos

Bei meinen Vorträgen zum Thema Elektroautos bekomme ich oft Fragen zu diversen Gerüchten und Mythen über Elektroautos gestellt.

electric-car-2718820_960_720Vor Kurzem habe ich einen guten Artikel von Martin Rotta gefunden, der viele dieser Mythen behandelt und die Fakten dahinter klärt. 

unter Mythbuster Elektromobilität könnt ihr diesen Artikel im PDF-Format herunterladen.

Für alle, die sich etwas präziser zum Thema Elektroautos informieren wollen, eine interessante Erweiterung des Wissens….

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Die eDays kommen: Rock den Ring – Wien wird elektromobil

RocktheRing

Am 29. und 30. Juni finden die ersten eDays in Wien statt. Bei dem Event für alle Fans der Elektromobilität stehen neben Probefahrten mit einer großen Auswahl an E-Fahrzeugen auch Networking, Fachberatung und Informationen zu Elektromobilität auf dem Programm.

Marktplatz
Am Freitag, dem 29. Juni um 12 Uhr beginnen die eDays mit dem Marktplatz am Parkplatz von INSTADRIVE/VERTICAL im 11. Bezirk. Hier treffen sich bis 21 Uhr alle Elektromobilitäts-Fans und alle, die es noch werden wollen.
Netzwerken und der gemeinschaftliche Austausch stehen hier im Vordergrund. Fragen werden beantwortet, Tipps gegeben und selbstverständlich Autos testgefahren. Barbecue und gratis Laden und FahrerInnen und Autos inklusive.

Rock den Ring
Am Samstag, dem 30. Juni (ab ca. 16:00 Uhr) setzen die FahrerInnen mit dem E-Fahrzeug-Corso am Wiener Ring ein deutliches Zeichen für nachhaltige Elektromobilität und machen die Wiener Innenstadt leise und sauber. Alle E-Fahrzeuge – ob E-Bike, E-Moped, E-Motorrad, E-Auto oder E-LKW – sowie MitfahrerInnen sind willkommen.

Ziel ist der Weltrekord: Die meisten E-Fahrzeuge zum gleichen Zeitpunkt sollen bei Rock den Ring am Corso um den Wiener Ring teilnehmen.

Gemeinsam stark
Initiiert von Philipp Halla (INSTADRIVE) steht hinter den eDays eine Gruppe von Unternehmen, Clubs und Verlegern, die sich die Elektro-Mobilität auf die Fahnen geschrieben haben: Austrian Mobile Power, BieM, BVmobil, EMC Austria, e:mobil, INSTADRIVE, VERTICAL und der Zoe Club Austria. Weitere Partner werden noch hinzukommen.

Ziel der eDays ist es nicht nur, die bisherigen E-Mobilisten zu vernetzen, sondern auch neue ans Steuer zu holen. Eingeladen sind deshalb alle, die sich interessieren.

Mehr Informationen zu den eDays gibt es unter:
https://www.facebook.com/edayswienrockdenring

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Ladestation in der Garage – es ist vollbracht

Nun ist es endlich geschafft! Ich habe in meiner Garage einen 400V Ladenschluss um meine Elektro-Testfahrzeuge angemessen aufzuladen. Der Werdegang  dieser Geschichte hat nun ca. 3 Monate gedauert.
Viele Dinge waren zu klären, obwohl ich sowohl Eigentümer der Wohnung als auch Eigentümer des Garagenplatzes bin! Ich war bei meiner Genossenschaft offensichtlich der Erste, der eine Installation dieser Art tatsächlich umsetzen wollte. Deshalb gab es auch einige Startschwierigkeiten, denn die bürokratischen Abläufe waren dort noch nicht wirklich etabliert 😉 Danke an die Geschäftsleitung der Genossenschaft, dass sich mein Anliegen trotzdem realisieren ließ!

Hier eine kleine Zusammenfassung, falls ihr so etwas unter ähnlichen Vorgaben realisieren wollt.

  • 20180513_SteckdoseDer Anschluss muss an den Stromzähler der Wohnung erfolgen.
    Davor ist zu klären wie stark die Vorzählersicherung ausgelegt ist.
  • ALLE Eigentümer des Objektes müssen ihr Einverständnis geben.
    In meinem Fall wurden knapp 40 Unterschriften eingeholt.
  • Die Genossenschaft muss als Mehrheitseigentümer zustimmen
  • Die Brandschutzbestimmungen müssen eingehalten werden.
    Entstehende Schäden an der Brandschutzabschottung müssen wieder instandgesetzt werden
  • Die Bauvorschriften der MA37 für die Errichtung von Ladestationen in Garagen ist einzuhalten.
  • Ein zuverlässiger Elektriker muss gefunden werden.

Letztendlich habe ich dann über die Handwerkerplattform MyHammer eine Ausschreibung gemacht und Angebote von € 700,- bis € 4500,- für diesen Auftrag bekommen. Ich haben nicht den billigsten Elektriker beauftragt, sondern mir eine Firma ausgesucht, die meine Ansprüche an die Lösungskompetenz mit einem vernünftigem Preis vereinigt. Das Elektroinstallationsunternehmen Moradi  hat letztendlich den Zuschlag bekommen. Herr Moradi ist nicht nur kompetent, sondern auch sehr lösungsorientiert, was mir sehr gefällt!
Die Umsetzung der Installation macht einen entsprechend professionellen Eindruck!

In meiner Garage gibt es nun eine 400V Steckdose mit etwas mehr als 11 kW Leistung. Das reicht jedenfalls fürs Laden über Nacht, egal welches Auto ich bekomme. Selbst den Tesla Model S100D kann ich damit über Nach voll bekommen 😉
Ich gehe nun auf die Suche nach einer sinnvollen Wallbox für die Wechselstromladung über einen Typ 2 Anschluss. Bleibt gespannt, wie es weitergeht ….

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Utopia Phönix reloadet …

Im August letztes Jahr begann mein Bafang Mittelmotor Geräusche zu machen, die immer lauter wurden. Und das schon nach 18 Monaten Betrieb! Schade, dass es nicht gelungen, für das Problem mit dem Motor eine kulante Lösung zu finden. Ich verstehe dass Jeder auf sein Geschäft schauen muss, ich als Blogger auch!

Somit trennen sich Backwinds und meine Wege was den Bafang Motor betrifft!
Danke Michael für die vielen schöne Lösungen die wir gemeinsam für mein Utopia realisiert haben.
Es hat viel Freude gemacht, das Thema Sesselrad und Nachrüstmotoren einige Zeit über meinen Blog zu pushen, aber irgendwie ist dort für mich die Luft draußen! Das bedeutet – auf zu neuen Lösungen …..

Im Internet habe ich die Firma Elektrofahrrad Einfach.de gefunden, die Motoren auf Basis des Bafang labeln und verkaufen. Ein ausführliches Beratungsgespräch dort hat zu Tage gebracht, dass mein alter Bafang 250W eigentlich gar nicht für die Belastung mit dem Gasgriff gebaut wurde! Dafür gibt es ein stärkeres Modell mit 350W, das aber leider in Österreich KEINE Straßen Zulassung hat! Schade, denn so konkret wurde mir das beim Kauf des Motors von knapp 2 Jahren nicht mitgeteilt!?

Fazit ist, dass mir zwei Möglichkeiten bleiben um mein Problem zu lösen:

  1. ELFEi Pedelec Umbausatz 250W zu kaufen, der den österreichischen Gesetzen entspricht, aber ohne Gasgriff Funktion ausgeliefert wird.
  2. Den ELFEi E-Bike Umbausatz mit 350W zu kaufen, der eine Gasgriff Option hat, aber in Österreich nicht zugelassen ist, weil die maximale Leistung über der gesetzlichen Grenze liegt.

ELFEi gibt übrigens auf beide Motoren eine 2 jährige Voll-Garantie!
Ich hab mich daher für die in Österreich erlaubte Variante mit 250W entschieden und auf den Gasgriff verzichtet.

Einbau
Der Motor wird komplett mit allen Teilen geliefert. Alle Standard Kabel, Display und der Sensor für den Tacho. Der Einbau ist mit dem richtigen Werkzeug und Hilfe von Alex (Danke dafür!!) in ca. 90 Min erledigt. Wir haben ALLE alten Komponenten abgebaut, denn ich wollte keine alten Fehler “übersiedeln”. Ich habe auch ALLE unnötigen Kabeln entfernt und damit den Kabelbaum von alten Leichen aus vorigen Systemen befreit.
Sieht jetzt alles wieder sehr sauber aus!
Hätte ich vorher etwas genauer nachgemessen, dann hätte ich die für mein Sesselrad unbedingt nötige  Akkukabelverlängerung GLEICH mitbestellt, aber man lernt dazu 😉 Nach ein paar Tagen war das Kabel nachgeliefert und alles läuft hervorragend!

Display
Das Display C961 gefällt mir sogar besser als das “alte” DPC-10, denn es ist kleiner und zeigt trotzdem alles Nötige an. USB Ladenschluss, wie beim DPC-10,  gibt es keinen mehr. Dieser wird mir auch nicht wirklich abgehen, da die Leistung des Laders mit 500mA eh nicht besonders brauchbar funktionierte. Inzwischen braucht alleine das Display der meisten Smartphones mehr als diese Leistung um überhaupt im Betrieb zu sein!

Fahren
Am Anfang war ich etwas irritiert, da ich oft intuitiv nach dem nicht mehr vorhandenen Gasgriff gegriffen hab. Spannend, dass ich das Ding so oft verwendet hab, ohne darüber nachzudenken!
Der Vorteil ist, dass ich jetzt mehr schalte und die Gänge viel bewusster wähle!
In der Praxis bemerke ich dass dadurch der Akku merklich länger hält, und sich der Motor nicht so oft unnötig plagen muss. In ersten Tests kam ich trotz mittlerer Unterstützung bis zu 60 km weit, wie man auf dem Display Foto sehen kann!
Inzwischen bin ich mehr als 500km mit dem neuen Motor unterwegs und der “Griff zum Gas Griff” ist inzwischen komplett verschwunden. Ich habe herausgefunden, dass man mit etwas Gefühl genauso effizient Leistung vom Motor abrufen kann, ohne ihn zu quälen! Es ist jetzt wieder mehr “Radfahren” statt “gefahren werden” 😉

Seitenständer
20180412_Utopia neues StänderEbenfalls seit einigen Monaten habe ich immer wieder versucht eine professionelle Lösung zu finden mein Utopia sicher abzustellen. Leider gibt es im Handel dafür keine Lösung. Selbst Michael mit seinen Ideen hatte hier nichts anzubieten. Somit habe ich mit einigen Spenglereien und Eisenhändlern Verbindung aufgenommen.
Die Lösung kam von einem Mitarbeiter der Firma Petzolt. Ein quadratisches Sück Aluminium, welches genau in die Kuhle des ESGE Seitenständers passt. Einfach nur anschneiden, 2 Löcher reinbohren und fertig. Natürlich verfeinert mit etwas Sprühlack von mir! Somit steht mein Utopia nun wieder von selbst, mal sehen, wie lange 😉

Fazit
Es fühlt sich an wie Keller ausmisten, befreit von Dingen, die NICHT wirklich nötig sind!
Mit dem Fokus auf das Radfahren ist mein Utopia nun wieder voll Funktionstüchtig für die Saison 2018!
Ich bin sehr froh, dass ich nun wieder geräuschlos und zuverlässig unterwegs bin. Danke Elekrofahrrad-einfach.de für die kulante Tauschaktion des irrtümlich bestellten Motors und die exzellente Beratung!!
Und danke an Alex für deine Hilfe beim Einbau, das hat mir viel Erfahrung gebracht. Auch wenn ich es beim nächsten Mal sicher auch nicht alleine schaffe 😉 Inzwischen macht es wieder Spaß, selbst zu fahren und die Unterstützung des Motors reicht selbst für mein fast 30 kg schweres Rad vollständig aus!
Kann den Motor und den Kundenservice von ELFEi derzeit wirklich empfehlen. Ob der Motor den Langzeittest besteht, werden wir sehen ….

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad | Tags: ,

Bank Austria – Schutzpaket für Internetkriminalität

Vor einigen Tagen bekam ich von Bank Austria über die Telebanking Software folgendes Angebot:

Sie nutzen Ihr OnlineBanking gerne, aber betrügerische Mails im Namen Ihrer Bank oder Berichte über Malware und Trojaner lassen Sie aufhorchen? Sichern Sie sich jetzt gegen finanzielle Schäden durch Internetkriminalität ab. Mit Just-in-Case, dem OnlineBanking Schutzpaket sind Sie garantiert auf der sicheren Seite.
Der Schutz umfasst alle Ihre privat, im OnlineBanking genutzten Konten, Sparkonten und Wertpapierdepots inkl. der zugehörigen Verrechnungskonten bei der Bank Austria. Auch bei grober Fahrlässigkeit – ganz ohne Selbstbehalt. Sie erhalten bis zu EUR 50.000 Entschädigung pro Schadensfall. Um nur EUR 1,74 pro Monat zzgl. möglicher Buchungsspesen.

Ich musste das Angebot 2x lesen bevor ich aufhören musste zu lachen.

  • Soll jetzt wirklich der Kunde dafür bezahlen, dass die Bank Austria ihn schadlos hält, wenn die Bank ihre Hausaufgaben nicht macht?
  • Oder kann ich jetzt wirklich JEDEM Phishing Mail meine Tans und Pins geben und die Bank bezahlt dann den Schaden?
  • Oder darf ich jetzt doch bedenkenlos meinen Bankomatcode auf die Karte schreiben, nachdem ich das Paket gebucht habe?
  • Oder sind euch nur die Kontoführungsentgelte zu gering und das ist ein verzweifelter Versuch das zu ändern?

Ich freu mich schon auf die Diskussion über dieses Thema 😉

Kategorie: Meckerecke

60 Tage mit der Fritz!Box 7590

Nun habe ich die Fritz!Box 7590 seit ca. 2 Monaten im Test! Die Umstellung verlief sehr einfach!
fritzbox_7590_anschluesseDie Anschlüsse selbst sind bis auf einen zusätzlichen WAN Port auf der neuen 7590 identisch.

Anschlüsse der Fritz!Box 7590
Der neue Port dient direkt zum Anschluss eines RJ45 Steckers, der wie in meinem  Beispiel aus einem Glasfaserwandler kommt. Der WAN Port kann mit maximal 940 Mbit/s arbeiten. Durch diesen zusätzlichen Port, bleiben auf der Box 4 LAN Ports mit je 1 Gbit/s fürs interne Netz verfügbar. Rechts im Bild seht ihr die Anschlüsse auf der Rückseite, zusätzlich gibt es noch einen weiteren USB und 2 x TDO für analoge Telefone oder Fax an der Seite.

Umstieg auf die neue Box
Nachdem ich auf der alten 7390 eine Sicherung der Einstellungen gemacht hatte, tauschte ich die beiden Boxen einfach aus. Die Verkabelung der analogen Telefone wurde einfach auf der neuen Box wieder angeschlossen. Nach dem Aktivieren der Box einfach das gesicherte Einstellungsfile über einen angesteckten USB Stick wieder zurückspielen und das Ganze läuft wieder. Fasziniert hat mich, dass alle Einstellungen von der alten 7390 ohne Probleme übernommen wurden, obwohl die 7590 hardwareseitig nicht identisch ist!
Firewall, Portweiterleitungen, FTP, USB-Stick, Freigaben, alles hat sofort wieder funktioniert!
Hat man an der alten Box, so wie ich, einige DECT Telefone verbunden muss man Diese wieder neu mit der 7590 als Basisstation verbinden. Das dauert pro Gerät nicht länger als 1-2 Minuten. Die Konfiguration der Geräte in der Fritz!Box wird danach wieder aktiviert. Mein Fritz Phone C4 hatte auch sofort nach dem Anmelden an die Basis Zugriff auf gespeichert Telefonnummern u.s.w. DAS ist wirklich vorbildlich!

Was ist nun anders?

  • Am meisten ist mir die verbesserte Netzwerk Geschwindigkeit aufgefallen. Speziell im WLAN gab es eine merkliche Beschleunigung.
  • Am USB angeschlossene Geräte funktionieren nun merklich schneller, da die 7590 USB 3.0 Ports verbaut hat. AVM verwendet auf selbst entwickelte Treiber, die jetzt noch effizienter arbeiten!
  • FTP-Up- und Downloads laufen ebenfalls schneller und stabiler. Speziell wenn ich Videos von meinem Online TV Recorder per FTP bekomme.
  • Der WAN Anschluss sorgt für einen zusätzlichen freien Port im internen Netzwerk
  • größere Datei Kopierjobs von Notebook oder Handy laufen schneller ab und es gibt keine Zwangspausen  mehr, wenn ich das Netz etwas stärker auslaste. Ist zwar nicht oft passiert, aber hier merkt man, dass die moderne Fritz!Box 7590 eine viel bessere Rechenleistung hat  😉
  • Mesh Netzwerk (in der Beta Labor Version!)

Mesh
FRITZ!OS – Die neue Mesh-VerbindungsgrafikMit der neuen Labor Software (Beta) kann man die Mesh Funktionalität bereit testen. Mit dieser Funktion lassen sich zusätzliche Repeater, wie der Fritz!Repeater 1750E oder auch weitere Fritz!Boxen als Netzwerkerweiterung konfigurieren.
Die Geräte verbinden sich dann automatisch an die Komponente mit dem besten Empfang. In meinem Fall hängt das Smartphone entweder an der Fritz!Box 7590 im Erdgeschoss, oder am installierten 1750E Repeater im Arbeitszimmer im Obergeschoß.  Alles wird als EIN WLAN angezeigt, unabhängig ob es im 2,4 GHz oder 5 GHz Frequenzband funkt. DAS ist wirklich flexibel!

Fazit
Alles in Allem hat sich der Umstieg auf die neue Box nicht nur gelohnt, sondern hat viel frischen Wind ins Netz gebracht. Die Laborversion 06.98-53358 BETA – arbeitet stabil und zeigt die neue MESH Funktionen schon sehr übersichtlich an! Im Bild sieht man die Übersicht der angeschlossenen Geräte und über welche Netzwerkanknüpfung im MESH sie verbunden sind. Gefällt mir gut.
In der nächsten Zeit werde ich nun die neuen Funktionen der Fritz!Box 7590 noch etwas genauer untersuchen….

Nähere Infos zur Frtiz!Box 7590 auf der AVM Webseite

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Test – Hyundai Ioniq übers Osterwochenende

Über die Osterfeiertage habe ich nun endlich den Hyundai Ioniq zum 20180330_131550 - HyundaiTest bekommen.
Der Hyundai hat zwar nur einen 28 kW/h Akku, ist aber bei entsprechender Fahrweise sehr Sparsam unterwegs und schafft daher trotzdem eine NEFZ Reichweite von 280km. In der Praxis bedeutet das realistische 200km,  bei normaler Fahrweise. Der Wagen kann mit Wechselstrom über Typ2 einphasig mit 6,6 kW geladen werden. Bei der Gleichstromladung mit CCS kann das Auto allerdings bis zu 75 kW aufnehmen. Das ist der höchste Wert aller bisherigen Testfahrzeuge und derzeit nur an wenigen Ladestationen möglich. Damit ist der Ioniq zukunftssicher aufgestellt und kann auch auf Ionity hervorragend laden, sobald das Netzwerk verfügbar ist.
Der Motor leistet 120 PS und kann damit in 9,6 Sekunden von 0-100 km/h beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 165 km/h.

Ausstattung (Crono Paket):
QI-Lader in Mittelkonsole, Klima, gutes Navi!, Lenkradheizung, Wärmepumpe, Lane Assist, variable Cruise Control, Kamera hinten, elektrisch  Sitze, Hill Holder, Fahrerspeicherung, Touchbildschirm in der Mittelkonsole und gut angeordnete Displays im Tacho Bereich.

Praxistest:
Schon die erste Begegnung beim Einsteigen hat ein positives Erlebnis gebracht. Ich lege mein Smartphone in die Schale der Mittelablage und “palim” ertönt. Das Signal, dass mein Handy trotz dicker Hülle von dem eingebauten QI-Lader aufgeladen wird. Nicht nur das, mein Handy wird auch noch relativ schnell geladen, so mag ich das!
Meine Testfahrt führt mich von Wien in das ca. 100km entfernte Raiding in der Nähe von Oberpullendorf im Burgenland.
20180401_162532 - Tacho dunkelBei der Hinfahrt bin ich im Programm “Sport” zügig unterwegs. Auf der Autobahn die maximal mögliche Geschwindigkeit und auch sonst gut durchbeschleunigt. Nach ca. 100 km sind noch 35km Restreichweite im Akku. Dafür habe aber nicht bewusst irgendwo Strom gespart 😉
Der Ioniq macht im Sport Programm zwar durchaus Freude, aber das Auto mag lieber Cruisen!
Obwohl sich die Federung des Ioniq eher etwas härter anfühlt ist er sehr bequem.
Ein Schnellader in Oberpullendorf sorgte während des Mittagessens für einen vollgeladenen Akku. Es ist übrigens der einzige Schnellader in 35km Reichweite, also sollte man hier besser etwas vorausschauender planen!

20180401_154036 - MittelkonsoleBei der Rückfahrt im Modus “Normal” lasse ich die meiste Zeit den Tempomaten in Kombination mit der Cruise Control fahren. Damit beschleunigt das Auto sehr sparsam und versucht möglichst nicht mehr wie 20 kW Leistung abzurufen. Das Beschleunigen dauert zwar somit für mich eine gefühlte Ewigkeit, aber meine Beifahrerin findet es “normal”. Auch auf der Rückfahrt habe ich den Tempomaten auf der Autobahn mit ca. 135 km/h eingestellt. Durch die Cruise Control und wenig Verkehr habe ich trotz 22km Umweg bei der Rückfahrt noch fast 50 km Restreichweite im Akku als ich wieder in Wien ankomme! DAS ist ein guter Wert.

Der Fahrspaß im Ioniq ist immer gegeben, denn das Auto hat viele Annehmlichkeiten eingebaut. Der Spurhalteassistent funktioniert selbst bei Seitenwind noch gut, kann aber nur ca. 30 Sek. ohne Hände am Lenkrad alleine Fahren. Verlassen würde ich mich also darauf nicht. Auf den Notfallbremsassistenten kann man sich allerdings sehr gut verlassen! Dieser hat bei der Rückfahrt möglicherweise einen Unfall verhindert, als das vorausfahrende Fahrzeug bei einer Autobahnausfahrt auf der Überholspur plötzlich unmotiviert eine Vollbremsung hinlegte.
So etwas habe ich noch nie erlebt und hätte ich wahrscheinlich in meinem eigenen Auto auch nicht unbeschadet überstanden.  DANKE Hyundai 😉

20180401_162801Die Armaturen im Auto sind sehr logisch angeordnet und es gibt nichts was ich vermisst habe!
Sogar eine Taste für das automatische Freigeben des Ladesteckers,  nach Beendigung des Ladevorganges, ist vorhanden
Alle Bedienelemente sind im Dunkeln sehr elegant blau beleuchtet.
In der kurzen Zeit meines Tests ist es mir nicht gelungen alle Feinheiten der Bedienung auszuprobieren. Echt schade, denn der Hyundai Ioniq macht viel Lust auf einen längeren Testzeitraum.

Fazit:
Eine schöne Limousine mit perfekter Bedienung und hervorragender Ausstattung. Viele kleine Details machen Freude dieses Auto zu fahren, es funktioniert sehr innovativ nahezu perfekt.
Sparsamer Motor und sehr gute Schnellladung an CCS Ladesäulen.
Mit 75 kW ist das Auto in 23 min von 0-80% aufgeladen, das ist wirklich praxistauglich.
Fast schade dass ich so ein großes Auto selten benötige, trotzdem ist ein starker Impuls entstanden den Hyundai Ioniq noch länger zu fahren und genauer zu erleben!
Und daher freue ich mich schon auf den Hyundai Kona, der in wenigen Monaten mit einer 64kW/h Batterie auf den Markt kommen wird. Sofern dieses Auto eine Anhängekupplung für meinen Radträger erlaubt, muss ich bei INSTADRIVE mal etwas genauer nach dem EASING Preis fragen 😉

Weitere Infos
Hyundai Ioniq bei INSTADRIVE
Hyundai Webseite

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

Raus aus der Stadt – Praxistest mit dem BMWi3s

Vor kurzer Zeit hatte ich das Vergnügen den BMWi3 von INSTADRIVE kurz mal in der Stadt zu testen. Der Spaß war so groß, dass ich Lust bekam, auch noch den i3S zu testen. Diesmal allerdings etwas länger und auch außerhalb der Stadt. So beschloss ich einen Kongress Termin in Graz dafür zu nutzen, den BMWi3s mal auf der Mittelstrecke zu testen.
Mein Ansatz dabei ist sportlich zu fahren und Spaß zu haben. Dafür ist der BMW i3s natürlich hervorragend geeignet. Danke an das INSTADRIVE Team für diese Möglichkeit. In meinem Testbericht werde ihr immer wieder das Wort “Verbrenner” finden. Damit meine ich ein Fahrzeug mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor (Benzin, oder Diesel).
 
20180312_101515 - KopieDas Auto
Der kleine BMW i3s ist bis auf ein paar Kleinigkeiten identisch mit dem i3. Er hat allerdings mit 184 PS um 14 PS mehr als der i3 und daher eine etwas bessere Beschleunigung. Er schafft mit 270 Nm Drehmoment den Sprint von 0-100 in 6,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h reicht selbst für die österreichische Autobahn, somit ideal für meine Testfahrt über die A2 nach Graz.

Langstrecke im Sparmodus ?
Mein Ziel in Graz ist gerade mal 200km entfernt. Theoretisch könnte man versuchen mit dem i3s im ECO Pro+ Modus bei einer maximalen Geschwindigkeit von 100 km/h mit einer Akkuladung durchzukommen. Das macht allerdings nicht nur wenig Spaß, sondern könnte knapp werden.
Da BMW von dem 33.2 kW/h Akku effektiv nur 27,2 kW/h nutzt, erwarte ich bei zügiger Fahrweise eine tatsächliche Reichweite von 150-180 km.
Denn ich möchte nicht mit einem 184 PS starken Auto einen Stromspar Rekord aufstellen, sondern Spaß haben und rausfinden, wie der I3s bei sportlicher Fahrweise in der Praxis funktioniert. Das bedeutet Fahrprogramm “Sport” und da wo es möglich ist, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Auf meiner Strecke gibt es genug Schnelladestationen, somit kann ich den kleinen Flitzer schon mal von der Leine lassen 😉

Erfahrungen in der Praxis.
Von Wien nach Graz wähle ich die A2. Das bedeutet fast ausschließlich Autobahn. Da mir diesmal keine 2018-03-12 Hartberg GoingElectric.de - Kopiefunktionierende Smartrics Karte zur Verfügung steht, plane ich die Route über Schnellader des BOE Netzwerkes, die ich mit meiner TANKE Karte meist sogar kostenlos verwenden kann. Ein genialer Lader, der angeblich mit CCS bis zu 120kW laden kann, steht am Stadtplatz von Hartberg. Daher planen wir dort unser Mittagessen ein. Der Schnellader ist ca. 5 km von der Autobahn entfernt. Der BMWi3s kann an diesem Lader knapp 50kW aufnehmen, und somit dauert unser Mittagessen fast eine halbe Stunde länger, wie das Aufladen.
Das reicht auch bei meiner Fahrweise locker bis zu unserem Ziel in Graz.
Im Hotels Novapark, wo unser Kongress stattfindet, gibt es leider noch keine Ladeinfrastruktur. Die Garage wird gerade neu gebaut. 20180309_153221 - KopieMan gestattet mir aber jede Nacht an die 220V Steckdose in der Garage für die Angestellten anzustecken. Ein etwas abenteuerlicher Stellplatz, aber es klappt und er ist kostenlos 😉

Für die Rückfahrt wählen wir diesmal die S6. Auf halber Strecke gibt es das sogenannte Mürz Center, wo ebenfalls ein starker Schnellader mit bis zu 50kW steht. Nach ca. 25 Min ist der kleine BMW von 35% wieder auf 95%. Auch hier dauert unsere Kaffeepause länger, als das Auto zum Aufladen braucht. Die Ladung reicht bis Wien und wir kommen wieder gut nach Hause.

Fazit der Testfahrt
Unsere Fahrt nach Graz war mit dem BMWi3s sehr angenehm. Da wir bei der Hinfahrt unseren Ladestopp in die Mittagspause verlegt haben, waren wir nicht viel langsamer, als mit einem Verbrenner. 
Reichweitenangst braucht man in Österreich auch ohne Smartrics Karte nicht zu haben. Die Ladeinfrastruktur des BOE Netzwerks ist jetzt schon sehr gut nutzbar und wird laufend besser. Das Laden ist sogar oft kostenlos möglich.
20180312_101448 - KopieWenn man sich damit abfinden kann, spätestens alle 200km ca. 30 Min “Ladeweile” an einem Schnellader zu verbringen, kann man mit dem BMWi3s auch auf die Langstrecke gehen.

Hat ein Fahrzeug 300 km NEFZ Reichweite, dann bleiben realistisch ca. 200 km übrig.
Fährt man auf der Autobahn 130km/h  statt 110 km/h, kann das bis zu 30% mehr Stromverbrauch verursachen. Ist es dann noch kalt, oder ruft man beispielsweise im BMWi3s die 184 PS öfter ab, dann sind schnell nur mehr 150 km Reichweite übrig. Das ist kein Nachteil, sondern eine Tatsache, die man einplanen kann!
Auch ein Verbrenner braucht unter solchen Umständen mehr Treibstoff. Nur merkt man es dort nicht so extrem, weil man einfach mehr Energie im Tank dabei hat 😉 Auf meiner Testfahrt habe ich übrigens nur Schnellader aufgesucht, die kostenlos waren. Ich habe daher auf der Strecke von mehr als 450 km, keinen Cent für Treibstoff ausgegeben. Macht mir das mal mit einem Verbrenner nach 😉
Auch wenn man ein Elektroauto zum Service stellt, bekommt man es meist volltankt wieder zurück. Probiert das mal in eurer Werkstatt….

Verbesserungspotential im BMWi3s
Der kleine BMW hat allerdings nicht nur Vorteile.
Auf kurvenreicher Strecke ab 100km/h Geschwindigkeit fällt mir auf, dass die Lenkung des BMW i3s etwas zu direkt reagiert. Das macht in der Stadt sehr viel Freude, aber auf der Autobahn oder Bundesstrasse könnte sie durchaus etwas träger sein. Das ist leider unabhängig von der gewählten Einstellung und daher in allen Fahrprogrammen zu spüren.
Der Sicherheitsgurt ist leider nicht höhenverstellbar, da er in der hinteren Türe eingebaut ist. Bei Personen unter 160cm Körpergröße, wie meiner Liebsten, ist der Gurt daher sehr nahe am Hals. In schnell gefahrenen Rechtskurven ist das etwas unangenehm. Hier könnten eventuell Sitze mit mehr Seitenhalt, oder eine Höhenverstellung für den Gurt helfen?

Fazit – BMWi3s
Das kleine Stadtauto macht auch auf der Autobahn viel Spaß, denn mit dem 184 PS Motor macht jedes Überholmanöver oder jeder schnelle Spurwechsel eine große Freude. Man muss nur sehr aufpassen dass der drehfreudige Motor nicht in Konflikt mit einem messfreudigen Polizisten kommt, denn wenn man den kleinen BMWi3s von der Leine lässt, kann es auch auf der Autobahn mal zu schnell werden.

20180309_085805 - InnenDie Verarbeitung des Autos ist so gut, wie man es von BMW gewohnt ist. Die verwendeten Materialien machen durchwegs einen robusten, manchmal auch verspielten Eindruck, wie beispielsweise die blaue Innenbeleuchtung beim Verlassen des Fahrzeugs.
Wenn es eine Kaufentscheidung geben müsste, würde ich eher zu einem TOP ausgestatteten I3 statt dem i3s greifen, denn für die meisten Situationen reichen die 170 PS völlig. Will man  um jeden Preis mit dem Elektroauto Eindruck machen, dann ist der BMW I3s sicher die bessere Wahl!
Mehr Details über das Modell BMW i3 könnt ihr auch im vorigen Artikel finden.
Den BMW i3 kann man ab € 229,- / Monat mieten. Die i3s Variante ist je nach Ausstattung etwas teurer.
Nähere Infos dazu auf der Webseite von INSTADRIVE

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Jaguar i-Pace – Angriff auf Tesla ?

vor ein paar Tagen wurde der neue Jaguar i-Pace vorgestellt und kann auch schon bestellt werden.
Mit den technischen Daten, ist er ein ernstzunehmender Konkurrent für Teslas Model X.
Das Fahrzeug wird in Graz bei Magna Steyr gebaut und ist somit ein Österreicher.

636474872605351240RIDas SUV hat 5 Plätze und ist mit 2 Motoren ausgerüstet. Einer vorne und einer hinten. Damit kommt der Jaguar auf eine Systemleistung von 294 kW (400 PS) und beschleunigt in 4,8 Sekunden auf 100km/h.
Der 90 kW/h Akku hat eine WLTP Reichweite von bis zu 480 km und kann an einer Schnelladesäule mit bis zu 100 kW in ca. 45 Min von 0 auf 80% geladen werden. An den derzeit verfügbaren Stationen mit maximal 50 kW wird er wohl etwas länger brauchen. Jaguar verspricht aber dass der iPace mit 50 kW innerhalb einer Stunde 270 km Reichweite laden kann.

Das Fahrwerk mit aktiver Luftfederung senkt das Fahrzeug ab 100km/h automatisch etwas ab, um den Luftwiederstand zu verbessern. Die Heizung funktioniert mit einer Wärmepumpe, die auch die Abwärme der Elektronik nutzen kann. Drei Bildschirme mit 5, 10 und 12 Zoll ersetzen die Armaturen und lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse anpassen. Fast alle Einstellungen für Klima, Sitz, Spiegel und Entertainment Jaguar Innenausstattungkönnen auf Wunsch als Profile auf den entsprechenden Autoschlüssel gespeichert werden. Über das eingebaute LTE Modul wird ein WLAN Access Point für die Passagiere zur Verfügung gestellt. Systemupdates bekommt das Auto ebenfalls online, so wie auch bei Tesla. Elon Musk muss sich schön langsam warm anziehen, denn der Jaguar i-Pace hat das Zeug zu einem tollen SUV, das mit einem Startpreis von ca. 78.500 Euro in dieser Preisklasse sicher ein gutes Angebot ist!
Ab Sommer 2018 soll der i-Pace ausgeliefert werden, und ich werde natürlich versuchen dieses geniale Auto für einen Praxistest zu bekommen 😉

Mehr Infos und viele Fotos und Videos auf der Webseite von Jaguar….

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ZOE Chamäleon Lader & Elektroautos bei Kälte

20171112_ZoeIn den letzten Tagen hatte ich Gelegenheit die Renault Zoe R90 noch etwas genauer zu testen.
Da es zeitweise in Wien am Stadtrand -15 Grad hatte, ein guter Zeitpunkt herauszufinden, wie sich ein Elektroauto bei diesen Temperaturen verhält. Außerdem war der Testwagen inzwischen bei Renault zum Softwareupdate und sollte nun an einer Schnelladestation endlich die angekündigten 43 kW Strom aufnehmen. Wir werden sehen…

Elektroauto bei Kälte
Ein paar Nächte musste die ZOE nun draußen stehen. Und das bei bis zu -15 Grad. Es gilt herauszufinden wie viel Strom durch die Kälte verloren geht. In meinem Test waren das in 12 Stunden ca. 1-2% der Akkuladung!
In der Praxis habe ich bei -12 Grad ca. 4 km Reichweite in etwas mehr als 12 Stunden verloren. Das finde ich ok!
Der Start eines Elektroautos klappt bei diesen Temperaturen besser als beim Verbrenner. Da der Elektromotor keine Warmlauf Phase hat, ist sofort nach dem Start die volle Leistung da. Will man es im Auto warm haben, dann braucht die Heizung für den Anfang ca. 3kW, dass sollte man bedenken, denn die Leistung geht natürlich von der Reichweite ab, sofern die Heizung länger auf Vollgas läuft. Ist es dann halbwegs warm im Auto, reduziert sich der Verbrauch der Heizung auf ca. 1kW.

Das Eiskratzen macht bei der ZOE nicht besonders viel Spaß, da man die Scheibenwischer nicht fix aufstellen kann. Es gibt zwar einen Trick, dass man die Wischer aus der Mulde unter der Motorhaube senkreckt stellen kann, aber fixieren lassen sie sich danach leider auch nicht. Man muss die Wischer also halten und mit dem Eiskratzer rundherum arbeiten, oder sie kurz übers Eis fahren lassen. Nicht schlimm, aber etwas unpraktisch!
Gottseidank gibt es eine Einstellung der Heizung die Scheibe möglichst schnell zu enteisen. Diese kann man aktivieren, während man das Auto vom Schnee befreit. Abgase gibt es ja keine beim Stehen auch wenn der Wagen aktiviert ist 😉

ZOE – Laden nach dem Software Update
20180304_Smartrics Typ2 LeistungLetzte Woche war mein Testwagen bei Renault zum Softwareupdate. Grund dafür war, dass er an einer Smartrics Schnelladestation über den Typ2 Anschluss nicht die volle Leistung von 43 kW laden konnte.
Nach diesem Update wollte ich natürlich rausfinden ob sich an der etwas zickigen Ladeeigenschaft der ZOE was verbessert hat. Ein Frühstück bei MC-Donalds mit 36% Akkustand bringt allerdings keine herausragende Leistung hervor. In 41 Minuten konnten gerade mal 6,81 kWh geladen werden. Das entspricht einer Lade Leistung von knapp 10 kW. Eigentlich sollte die ZOE hier an der Smartrics Station bis zu 43kW ziehen können. Und heute hat es bereits 2 Grad Plus, also auch keine Ausrede bei der Temperatur! Hier hat sich das Chamäleon in die falsche Richtung angepasst!

Bei einer Tanke in der Nähe die lt. Beschreibung 22kW hergeben sollte, nimmt die ZOE ebenfalls nicht mehr wie 11kW Leistung. Das ist sehr schade, denn damit hat das Softwareupdate leider nicht viel gebracht.
20180303_122238 - KopieBei meinem letzten Test an der 11kW Ladesäule von HUMA Eleven, bekomme ich überhaupt keinen Strom in die ZOE. Auch nach mehrmaligem Wechsel des Anschlusses kommt immer wieder eine Fehlermeldung, dass ich den Ladeanschluss prüfen soll. Laden an diesen Stationen war leider gar nicht möglich!

Renault ZOE – diverse Kleinigkeiten
Hat man ein Modell mit der hervorragenden BOSE Hifi Anlage gewählt, dann kann man leider den Kofferraum nicht für größere Kisten nutzen. Denn der Verstärker der Anlage ist im Kofferraum so zentral montiert, dass es am Kofferraumbodens kaum eine ebene Stellfläche gibt. Damit kann man keine größeren Gegenstände im Kofferraum gerade abstellen! Dafür ist der Klang der Bose Anlage allerdings nicht schlecht 😉

Fazit:
Die ZOE ist eines der preiswertesten Fahrzeuge mit fast 400km (NEFZ) Reichweite.
Kalte Temperaturen machten der ZOE in meinem Test nichts aus. Kaltstartphase gibt es im Elektroauto sowieso nicht. Die Heizung reagiert gut, kostet aber ca. 20% Reichweite, die bei solchen Temperaturen ca. 220km beträgt.
Auf der Langstrecke sollte man derzeit für die “Ladezicke” immer mehrere Stunden Sicherheitspolster einplanen!  Für mich ein absolutes NoGo, denn das erzeugt unnötigen Stress bei der Streckenplanung.

Wer allerdings in seiner Garage eine funktionierende Ladestation besitzt und wenig Langstrecke fährt kann mit der ZOE durchaus glücklich werden. Ob Renault es je schaffen wird, dieses Auto, wie versprochen mit 43kW zu laden, bleibt offen…..

Mir persönlich gefallen auch einige Kleinigkeiten, wie zum Beispiel der Bose Verstärker am Kofferraumboden oder einige Bedienelemente nicht. Aber das ist meine subjektive Einstellung und hat nichts damit zu tun,  dass die ZOE ein durchaus brauchbares Elektroauto für Kurz- und Mittelstrecken ist.

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

FRITZ!Box 6890 LTE für schnelles Internet über LTE oder DSL

Internet über DSL & LTE gefällig? Für diese Kunden hat AVM jetzt eine ganz geniale Lösung.

Bildergebnis für fritzbox 6890Eine Top-DSL-Box (7590) mit integrierter LTE-Box (6840), die FRITZ!Box 6890, die sowohl schnellstes DSL als auch schnellstes LTE beherrscht und allen Komfort einer FRITZ!Box in Punkto WLAN, VPN und TK-Anlage bietet.

Hier die wichtigsten Daten:

  • Neues Spitzenmodell FRITZ!Box 6890 LTE für Mobilfunk
  • Bis zu 300 Mbit/s über Mobilfunk oder DSL
  • Für schnelles Internet über LTE (CAT6) mit bis zu 300 MBit/s (UMTS/HSPA+ bis zu 42 MBit/s)
  • Multibandunterstützung: 5 LTE- und 2 UMTS-Frequenzen
  • Ausfallsicheres Internet dank Fallback-Funktion von DSL auf LTE
    (LTE: Band 1, 3, 7, 8 und 20; UMTS: Band 1 und 8)
  • Unterstützt ADSL, VDSL, VDSL Vectoring, Supervectoring 35b mit bis zu 300 MBit/s
    sowie All-IP-, ISDN- und analoge Anschlüsse
  • · DSL-Betrieb mit optionaler, automatischer Fallback-Funktion auf die Mobilfunkverbindung
  • · 2 Anschlüsse für extern anschraubbare Mobilfunkantennen (SMA)
  • · Ausrichthilfe zur optimalen Positionierung gegenüber der Mobilfunkzelle
  • · Gigabit-WAN-Port für den flexiblen Betrieb an Kabel- oder Glasfasermodems
  • · 4×4 Dualband WLAN AC+N mit Multi-User MIMO (1.733 MBit/s + 800 MBit/s)
  • · 4 Gigabit-LAN-Ports und 1 USB-3.0-Port
  • · DECT-Basis für Telefone und Smart-Home-Anwendungen
  • · ISDN-S₀-Bus für ISDN-Telefone oder ISDN-Telefonanlage
  • · 2 Anschlüsse für analoges Telefon oder Fax
  • · FRITZ!OS: mit Kindersicherung, Mediaserver, FRITZ!NAS, WLAN-Gastzugang, MyFRITZ!
  • · Einfaches Einrichten im Browser über mehrsprachige Benutzeroberfläche

Ich finde das ist eine geniale Kombination für alle, die ein gutes Ausfallkonzept und einen TOP ausgestatteten Router mit hervorragender Leistung wollen.

Bei A1 gibt’s die 6890 übrigens ab sofort als „Business Modem“. Dort gibt es auch einen sehr interessanten Testbericht zu lesen

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BMW i3 – aus Freude am Fahren und das elektrisch!

Die letzten 3 Tage hatte ich den neuen BMW i3 von INSTADRIVE zum Praxistest. Der kleine elektrische BMW hat ein etwas eigenwilliges Design. Das liegt sicher auch daran, dass es sich bei dem Fahrzeug nicht um einen umgebauten Verbrenner handelt, sondern um eine Neuentwicklung basierend auf Elektroantrieb.
Das aktuelle Modell hat einen 33 kW/h Akku und eine NEFZ Reichweite von 290 km.
20180215_160854 - SeitenansichtBei meiner Testfahrt zeigte der voll geladene Wagen allerdings eine Reichweite von 186 km an. Das liegt daran, dass BMW für die Berechnung der Reichweite nicht nur die Energie im Akku verwendet, sondern auch andere Einflüsse wie Temperatur, den bisherigen Verbrauch sowie die Fahrweise heranzieht.
Das sorgt für eine möglichst realistische Anzeige der Reichweite. Speziell wenn es kalt ist, sind die NEFZ Angaben relativ oft einiges von der Realität entfernt! Deshalb gibt BMW auf der Webseite auch einen Wert von 200 km Praxisreichweite an. Diese kann man mit dem I3 auch durchaus erreichen!

Außen
Der I3 ist mit knapp über 4 Meter Länge perfekt für die Stadt geeignet. Er hat 4 Sitzplätze. Durch den Heckantrieb ist der Wendekreis mit unter 10m sehr klein. Die speziellen Reifen mit 155/70 sind relativ schmal, das sieht man allerdings erst, wenn man die Lenkung einschlägt, denn im Gesamtbild wurde das berücksichtigt. Deshalb mach der kleine BMW auch einen souveränen Gesamteindruck. Die Beleuchtung ist zum Teil bereits in LED Ausführung und funktioniert hervorragend.

Innenraum
Der Innenraum des BMW i3, macht einen verspielten ersten Eindruck.
20180215_161001 - InnenraumDer Wählhebel für die Fahrprogramme und die darauf angebrachte Start/Stop Taste ist anfangs etwas Gewöhnungsbedürftig, weil beide hinter dem Lenkrad untergebracht sind. Der zentrale Bildschirm in der Mitte des Armaturenbrettes wird mit einem Drehrad bedient, das sich in der Mittelkonsole befindet. Falls die rechte Hand während der Fahrt nicht am Lenkrad gebraucht wird, kommt sie genau dort zum Liegen und kann dann perfekt für die Bedienung verwendet werden. Man gleitet damit durch die gut strukturierten Menüs und findet sich schnell zurecht.
Im Auto gibt es zwar genug Ablagen, allerdings erscheint der vordere Bereich der Mittelkonsole etwas ungenutzt. Da wär noch mehr Ablage möglich gewesen.
Man sitzt im BMW i3 sowohl vorne als auch hinten sehr bequem und fühlt sich sofort wohl.

Fahrleistungen
Der Kleine BMW i3 hat Heckantrieb und bringt die elektrischen 170 PS mit 250 Nm auf die Straße. Das Auto beschleunigt in 7,2 Sekunden von 0 auf 100. Damit gibt es an der Ampel im Normalfall kaum Gegner, DAS macht extrem viel Spaß!
Der I3 wird serienmäßig nur mit 155/70 er Reifen ausgeliefert. Damit fährt er sich zwar sehr sicher, aber im Grenzbereich merkt man schon, dass die Auflage Fläche der Reifen für diese Leistungsklasse etwas zu klein ist! In solchen Fahrsituationen greift allerdings das ESP sehr gut ein und sorgt für sichere Fahrt ohne als Spaß Bremse zu wirken. Der Begriff “aus Freude am Fahren” hat hier seine Bestätigung gefunden.
Wer noch sportlicher unterwegs sein möchte sollte sich den 184 PS starken I3s überlegen. Diesen gibt es auch mit breiteren Reifen, allerdings nur für den Sommer. Der BMW i3S hat aber bedingt durch den stärkeren Motor etwas weniger Reichweite.

Laden
Aufgeladen kann der BMW i3 entweder über Typ2 mit Wechselstrom angeblich mit 20180209_200813 - Ladenbis zu 11 kW,
oder mit CSS (bis zu 50kW). Am Schnellader mit 50 kW bringt man das Fahrzeug in ca. 40 Min von 0 auf 80% Ladung, das ist OK!
Steckt man den i3 an einen Lader, dann zeigt das Fahrzeug die Restzeit an, bis der Akku wieder voll ist.
Leider wird die derzeit geladene Leistung nicht direkt angezeigt, sie lässt sich aber daraus ungefähr abschätzen. Mir würde eine Anzeige der derzeit aufgenommenen Leistung (Strom & Spannung) gefallen, wie es beispielswiese beim Tesla funktioniert. Ist offensichtlich in der oberen Mittelklasse nicht machbar. Für Reichweiten Angsthasen gibt es den BMW auch mit einem kleinen Benzinmotor als Range Extender.

Besonderheiten
20180215_161027 - TürenDie hinteren Türen des BMW lassen sich nur öffnen, wenn auch die vordere Türe offen ist. Das ist zwar etwas ungewohnt, sorgt aber für einen sehr bequemen Einstieg für die hinteren Passagiere. Man muss nur etwas aufpassen, dass man sich nicht den Kopf an der oberen Verriegelung anstößt.
Vorne wo normalerweise der Motorraum ist, gibt es beim BMW i3 einen zweiten kleinen Kofferraum. Hier lassen sich perfekt alle nötigen Ladekabel verstauen, damit im Hinteren Teil nicht unnötig Platz verschwendet wird. Die Türen fallen alle satt ins Schloss, was auf eine gute Verarbeitung schließen lässt.

Fazit:
Der kleine BMW i3 hat bei mir einen ähnlich starken Kaufimpuls ausgelöst, wie der Tesla Model S!
Er geht mit seinen 170 PS nicht nur ab wie eine Rakete, sondern ist auch sehr intuitiv zu bedienen. Übertreibt man es mit den schmalen Reifen, dann hilft das ESP mit, ohne den Fahrspaß zu verderben.
Alles funktioniert gut und durchdacht, so wie man es von einem BMW gewohnt ist, das hat natürlich auch seinen Preis.
Von der Größe her ist er ideal für die Stadt. Auf der Langstrecke wird man mit dem i3 nur glücklich, wenn man alle 200km eine Pause von ca. 40 min an einer CCS Schnelladestation einkalkuliert.
Freude am Fahren macht er jedenfalls sehr,  also unbedingt mal bei INSTADRIVE probefahren!
Aber Vorsicht, der kleine I3 ist extrem ansteckend 😉

Weblinks:
BMW i3 bei INSTADRIVE mieten, ab 229,- monatlich
genaue technische Daten zum BMWi3 und I3S

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

Test Fritz!Box 7590 – wieso brauche ich eine neue Fritz!Box?

Gestern habe ich mit der Pressestelle von AVM ein langes Telefonat geführt. Ich habe angefragt ob es möglich ist, die neue FritzBox 7590 zu testen.
Bei dieser Gelegenheit wurde mir erst bewusst, dass meine inzwischen 12 Jahre alte Fritz!Box 7390 seit der Installation 2005 ohne nennenswerte Probleme Tag und Nacht durchläuft! Wieso also eine neue Box kaufen?
Nun ja, die Frage ist einfach beantwortet. In den letzten 10 Jahren haben sich die Anforderungen an einen Netzwerkrouter daheim etwas geändert. Glasfaser Internet und Multimedia Streaming, schnelles VPN sind nur einige der Dinge die heute wichtig sind. Dazu braucht es auch eine starke Hardware.
Und genau hier haben die Fritz!Box Router in der letzten Zeit stark zugelegt!

Wenn man sich die Philosophie der Firma AVM genauer ansieht, steht dort nicht nur hohe Qualität dahinter, sondern auch viele andere Dinge.

  • AVM_FB_W7590_01Hohe Qualität der Hard und Software
  • Fertigung der Hardware in Deutschland
  • 5 Jahre Garantie
  • hervorragender Support
  • zuverlässige Softwareupdates (auch für Geräte die schon 10 Jahre und älter sind!)
  • große Verbreitung und dadurch zuverlässige Sicherheitsfunktionen
  • hervorragendes Verhältnis von  Preis und Leistung
  • Fokus auf Kundenzufriedenheit und nicht auf Gewinnmaximierung
  • u.v.a.m

Für mich ist daher klar. Wenn ein neuer Router ins Haus kommt, dann eine Fritz!Box. Deshalb freue ich mich schon auf den Test….

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Nissan e-NV200 im Test

Als ich das Angebot bekam den Nissan NV-200 elektro zu testen dachte ich sofort an Parkplatzprobleme 😉
20180204_Nissan voderansichtIch hab ihn trotzdem ausprobiert, und war wirklich überrascht!
Der kleine Lieferwagen ist überraschend spritzig.
Die Bedienung des Fahrtzeuges ist selbsterklärend. Die Ausstattung lässt nichts Wichtiges vermissen, hat aber auch keine besonderen Highlights. Mein Testfahrzeug, mit der 24 kW/h Batterie ist inzwischen nicht mehr erhältlich! Das neue Modell mit 40 kW/h kommt im 2.Quartal 2018 in den Handel.

Fahren – Bremsen

Der kleine Lieferwagen ist mit 254Nm Drehmoment recht schnittig zu fahren. Das Fahrwerk kann da leider nicht immer mithalten, denn der NV-200 hoppelt bei zügiger Fahrweise etwas an der Hinterachse.
Das liegt vielleicht auch daran, dass ein Lieferwagen selten ohne Ladung gefahren wird, wie in meinem Test.

Die 109 PS im NV-200 lassen sich so rasch aktivieren, dass die Vorderräder beim Beschleunigen schnell mal durchdrehen. Benutzt man den Kickdown sollten die Räder gerade stehen, sonst verliert man eventuell die Kontrolle. Mir persönlich gefällt das, denn niemand erwartet einen Ampelstart gegen einen Lieferwagen zu verlieren 😉
Will man nicht so zügig unterwegs sein, dann aktiviert man einfach den “ECO” Modus. Dieser nimmt dem Antrieb etwas Schärfe. Fährt man auf der Autobahn die vom Tacho angezeigte Höchstgeschwindigkeit von knapp 140 km/h, sorgt das für massive Verringerung der geschätzten Restreichweite! Man kann der Anzeige zusehen wie sie im Sekundentakt die Kilometer runterzählt, das ist fast schon beängstigend.

Beim Bremsen kann man sich mit dem Automatik Wählhebel die Stärke der Rekuperation aussuchen. Wenn man vorrausschauend fährt muss man in der starken Reku-Stufe fast gar nicht mehr bremsen. Das ist sehr angenehm und schont auch extrem die Bremsen. Beim Zurückfahren ertönt ein lauter Piepser außen am Auto.
Die eingebaute Rückfahrkamera hilft beim Einparken und lässt etwas vergessen, dass man mit einem 4,5 m langen Lieferwagen unterwegs ist. Alles in Allem fährt sich der NV-200 gut und macht auch Freude.

Akku – Laden
Mein Testwagen hatte eine 24kWh Batterie und damit eher schwach 20180204_Schnell Ladungausgestattet. In meinem Praxistest kommt man bei zügiger Fahrweise, gerade mal 120 km weit. Das ist sehr wenig! Speziell auf der Autobahn bei 130 km/h macht sich dieser Umstand stark bemerkbar. Man kann zusehen,  wie im Sekundentakt die Rest Kilometer verschwinden! Der ECO Modus hilft hier zwar ein bisschen, aber Wunder gibt es damit auch nicht.

Der NV-200 kann entweder mit Typ1 Stecker oder per CHAdemo mit Gleichstrom geladen werden. Schnelladen geht bis 80% der Akku Kapazität auch relativ schnell (ca. 40 min). Danach wird es zum Schutz des Akkus auch an der Schnelladestation eher langsam. In der Praxis habe ich den Wagen von 20% auf 92% in knapp einer Stunde geladen, das ist zwar OK, aber 100% Akku Ladung sind in diesem Auto leider nur ca. 120km Reichweite.
Für die Langstrecke ist das zu wenig!

Ausstattung
Die Bedienelemente sind ein wenig verteilt im Fahrzeug untergebracht, aber durchaus zu finden.
In der Mittelkonsole ist eine Multimedia Einheit verbaut. Hier gibt es Radio, ein ganz brauchbares Navi und eine Bluetooth Freisprecheinrichtung fürs Handy. Mein Telefon war schnell 20180204_Nissan Innenraumverbunden und hat auch sofort, ohne mich zu fragen, die Kontakte ins Auto geladen. Das hätte ich gerne verhindern dürfen!
Die Qualität der Freisprechanlage ist ok.
Der Bildschirm in der Mitte zeigt auch das Bild für die Rückfahrkamera an. Allerdings kann man nicht alle Einstellungen des Fahrzeugs von dort erreichen. Vieles davon muss man im wesentlich kleinerem Bildschirm, des Tachos machen. Offensichtlich ist hier die Integration in die Mittelkonsole nicht vollständig gelungen.
Die Heizung hat keine Wärmepumpe und braucht somit etwas mehr Energie vom Akku. Wenn es richtig kalt ist, kann das schon mal 15% Reichweite kosten. Leider gibt es angeblich bei diesem Modell auch keine Wärmepumpe gegen Aufpreis!
Gewöhnungsbedürftig ist die Handbremse auf der Beifahrerseite der Mittelkonsole. Hier hat sich Nissan offensichtlich erspart die Mechanik an die Linkslenker anzupassen.

Der 2 Meter Laderaum meines Testfahrzeuges fasst angeblich 2 Euro Paletten und kann bis zu 770kg Gewicht transportieren. Die elektrische Version des NV-200 kann damit mehr Gewicht zuladen, als das vergleichbare Diesel Modell. Die Ladekante ist mit 52cm relativ niedrig. Irgendwie schade, dass gerade niemand in meinem Bekanntenkreis umziehen muss, wär sicher interessant geworden 😉

Fazit:
Der Nissan NV-200 hinterlässt bei mir einen durchwegs positiven Eindruck. Er ist spritzig und hat alles was man in einem Lieferwagen braucht. Aber auch nicht mehr als nötig! Es gibt ihn als Kastenwagen mit ca. 770kg Zuladung, oder als 7 sitzigen Familien Van.
Das Modell mit der 24 kWh Batterie ist inzwischen nicht mehr erhältlich!  Mit dem Nachfolgemodell und der neuen 40kWh Batterie (Lieferbar Mitte 2018), ist man dann bestens gerüstete für einen Tag Liefern im Stadtgebiet, oder einen kleinen Ausflug mit der Familie. Ich gehe davon aus, dass dieses Modell dann ca. 250km Reichweite bekommen wird.

Bezugsquellen
Den elektrischen NV-200 kann man derzeit ab 169,- / Monat mieten. Nähere Infos dazu auf der Webseite von INSTADRIVE.
Kaufen kann man den NV-200 ab ca. 23.000,- wobei man sich genau überlegen sollte den Akku zu kaufen oder zu mieten. Denn beim Nissan ist beides möglich.

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Testberichte | Tags:

Elektromobilität – geballte Kompetenz auf einem Platz

Am 24. Jänner findet das monatliche  Kompetenztreffen des E-Mobility Club das erste Mal bei INSTADRIVE statt.
Ich habe die Jungs vom EMC auf der Vienna Autoshow kennengelernt und bin natürlich am 24.Jänner dabei um zu sehen ob ich dort Mitglied werden möchte!
Meine Leser sind natürlich hiermit herzlich eingeladen, dabei zu sein und sich über die neuesten Trends zu informieren 😉

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags: